Berufsschule informierte über Aus- und Weiterbildung für Landwirte

Beruf mit vielen Chancen

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Agrartechnik, Nutzpflanzen, Tierkörper. Das ausgestellte Informationsmaterial führte zu lebhaften Diskussionen zwischen Schülern und Eltern.

Weilheim – Das Interesse am Berufsbild „Landwirt“ ist im Oberland stabil auf hohem Niveau.

Und zwar nicht nur bei jungen Leuten, die auf dem elterlichen Hof aufwachsen, sondern noch mehr bei Interessenten ohne landwirtschaftlichen Hintergrund. „Der Trend ist hier eindeutig vorhanden“, sagte Abteilungsleiter Johannes Reich am Samstag beim landwirtschaftlichen Berufsinfotag der Staatlichen Berufsschule in Kooperation mit dem Amt für Landwirtschaft, Ernährung, Forsten (AELF) und dem BBV. Eingeladen waren SchülerInnen der achten, neunten und zehnten Klassen der Mittelschule sowie die Abschlussklassen der Real- und Wirtschaftsschule. Gekommen waren rund 30 Interessenten plus Eltern aus mehreren Landkreisen. Die Themen hatten engen Bezug zum Berufsbild (Notwendigkeit der landwirtschaftlichen Berufsausbildung, Inhalte und Ablauf, Weiterbildungsmöglichkeiten zum Agrartechniker, Betriebshelfer, Landwirtschaftsmeister und Agrarbetriebswirt, Hochschulstudium).

Der Schlussapplaus für die Vortragenden – BBV-Kreisobmann Wolfgang Scholz, AELF-Bildungsberaterin Elisabeth Goldstein und Arno Kempf-Friedrich – nach dem letzten Referat war verdient, wie die Gäste feststellten. „Das hat mir schon etwas gebracht“, erklärte beispielsweise Fabian aus Schwabhausen. „Ich bin auf dem elterlichen Hof aufgewachsen und der Beruf steht außer Frage. Mich interessierten heute der schulische Weg, die Abschlüsse. Mein Fernziel ist der Landwirtschaftsmeister“, erklärte der Mittelschüler. Die 16-jährige Antonia besucht derzeit das Gymnasium. „Tiere haben mich schon immer interessiert“, schilderte sie ihren Besuchsgrund. „Ich habe gerade eine Woche Praktikum auf einem Hof in Bernried hinter mir. Es war sehr spannend und überzeugend. Ich habe zwar noch zwei Jahre Schule vor mir, aber ich kann mir einen landwirtschaftlichen Beruf sehr gut vorstellen“, teilte sie mit.

Spannend war der Vormittag auch für die Organisatoren. „Wer zur Veranstaltung kommt, hat Interesse am Beruf. Das war deutlich zu spüren. Die häufigsten Fragen galten dem Ausbildungsweg ohne elterlichen Hof im Hintergrund. Ich empfehle in diesen Ausgangslagen ein Praktikum“, so AELF Bildungsberaterin Elisabeth Goldstein. Bei der Verabschiedung der Interessenten hatte Abteilungsleiter Reich noch einen Wunsch. „Ich gebe zu, das war viel Information heute. Aber ich hoffe, viele von Ihnen hier wiederzusehen.“


Von Georg Müller 

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