Berufsschule Weilheim verabschiedet Absolventen 2020

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Meilensteine gesetzt. Die Jahrgangsbesten mit Schulleiter Knut Seelos (li.) und Kreishandwerksmeister Stefan Zirngibl und Landrätin Andrea Jochner-Weiß (re.).

Weilheim/Landkreis – Mit einem bislang unerreichten Rekord an Staatspreisen verabschiedete die Staatliche Berufsschule in der Kerschensteiner Straße heuer ihre Abschlussschüler.

Waren es im Vorjahr schon 43 Auszeichnungen gab es dieses Jahr noch einmal eine Steigerung von rund 20 Prozent. Von den insgesamt 458 Absolventen erzielten 57 Prüfungsnoten bis 1,5. Für zehn von ihnen mit dem bestmöglichen Ergebnis von 1,0 gab es am vergangenen Freitag in der Aula eine besondere Feier. Ihnen zu Ehren kamen hochkarätige Vertreter des Handwerks und öffentlichen Lebens. Auf die sonst übliche Veranstaltung für alle mit Musik, Grußreden und Videorückblick wurde wegen der Corona-Hygienemaßnahmen verzichtet.

„Wir treffen uns heute im kleinen Kreis. Es ist mir dennoch sehr wichtig, Sie hier zu ehren. Ihr Prüfungsergebnis ist ein solch hervorragendes Ergebnis, dass es einfach sein musste. Zu den vergangenen Monaten gibt es keinen Vergleich. Was gestern noch galt ist heute kalter Kaffee. Es reichen aber schon kleine Fortschritte, sie wachsen zu lassen und Sie werden besser. Sie haben dafür mit Ihrem Abschluss die perfekte Grundlage für ein erfolgreiches Berufsleben gelegt“, würdigte Schulleiter Knut Seelos die Geladenen. Landrätin Andrea Jochner-Weiß zollte ebenfalls besonderen Respekt. „Das ist eine unglaubliche Leistung. Ich kann mich nur verneigen. Ich gratuliere Ihnen im Namen des Landkreises, aber auch ganz persönlich“, sagte sie.

Kreishandwerksmeister Stefan Zirngibl freute sich, dass für die Jahrgangsbesten überhaupt eine Feier stattfand. „Für eine solche Leistung zu gratulieren, das gehört doch einfach dazu. 1,0 – ich bin tief beeindruckt von euch. Das macht mich stolz. Was mir diesmal besonders auffällt, ist der hohe Anteil an Abiturienten und das ist gut so“, sagte Zirngibl. Sein Tipp: „Bleibt erst einmal in euren Betrieben, sammelt Erfahrung und geht dann auf die Meisterschule.“ Genau das beabsichtigt die 19-jährige Veronika aus Utting. „Das Lernen ist mir leicht gefallen. Etwas Ehrgeiz und Leidenschaft zum Beruf gehören auch dazu. Ich werde vom Betrieb übernommen und schlage dann die Richtung Meisterprüfung ein“, verriet sie. Mitschüler Marco will gleich weiterlernen. „Ich gehe erst einmal auf die BOS. Danach werde ich Maschinenbau studieren“, kündigte der Peitinger an.

Staatspreisträger mit Prüfungsnote 1,0

Dominik Ehrenberg, Peter Kerscher (Schweiger GmbH & Co KG, Uffing), David Gamperl (Holzbau Jörg GmbH & Co KG, Prem), Antonio Getrost, Marco Spranger, Doris Strauß (Ept GmbH, Peiting), Veronika Höfle (Zimmerei Höfle, Thaining), Adam Rose (Hörmann Automotive, Penzberg), Katharina Schuster (Schreinerei Rudolf Mitgefaller, Kinsau), Johannes Erhard (Thomas Bertl, Wildsteig).

Von Georg Müller

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