Finale erreicht und gewonnen

Berufsschule verabschiedet 425 Absolventen – 40 Staatspreise für Einserschüler

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Beste Berufsaussichten. Die Staatspreisträger der Staatlichen Berufsschule mit Obermeister Johann Sieber li., Horst Martin 2.v.re. und re. Schulleiter Dr. Burkhard Küster.

Weilheim – Hohe Absolventenzahlen und viele gute bis sehr gute Abschlussnoten sind für die Staatliche Berufsschule in der Kerschensteiner Straße nicht unbedingt neu. Das Ergebnis 2018 war aber in mehrfacher Hinsicht ein besonderes. 425 erfolgreiche Abschlüsse in zehn Berufen, 40 Staatspreise für Einserschüler, davon zehn mit einer glatten 1,0 im Zeugnis waren beeindruckend.

Hinzu kamen weitere 136 BGJ-Schüler (Berufsgrundschuljahr) und 16 BIK-Schüler der Flüchtlingsklasse. Die stärksten Absolventenzahlen stellten die Industrie-, Werkzeug- und Zerspanungstechniker mit 106 jungen Fachkräften, gefolgt von Zimmerern (58) und Anlagenmechanikern (52). Einen ersten Höhepunkt in Sachen Lautstärke und Tradition gab es beim Einzug der ehemaligen Schüler ins Foyer. Allen voran die eigene Kapelle „Hoizwurm-Blos“, die heuer mit Tambourmajor einmarschierte. Schulleiter Dr. Burkhard Küster verwendete in seiner humorigen Begrüßung Begriffe aus dem Fußballleben. „Vor drei Jahren lag euer beruflicher Start in der Nachwuchsmannschaft. Diese Runde habt ihr erfolgreich überstanden, das Finale erreicht, jetzt zieht ihr in die Hauptrunde ein. Ihr seid ab heute Profis mit Zertifikat und neue Fachkräfte für die heimische Wirtschaft. Ich habe persönlich großen Respekt vor euren Leistungen und eurer Leistungsbereitschaft. Wir gratulieren euch zum Abschluss“, sagte Küster und dankte auch den Ausbildern und Prüfern.

Der Obermeister der Metall-Innung Johann Sieber fasste sich auf Grund der hohen Temperaturen kurz. „Euch ist ein kühles Bier sicher lieber als eine lange Rede. Ihr habt euch einen Grundstock geschaffen, auf dem ihr weiter aufbauen könnt und habt alle Chancen im Beruf bis hin zum Hochschulstudium. Ich gratuliere und wünsche euch alles Gute“, so Sieber.

Vizebürgermeister Horst Martin übergab die Staatspreise. Er gratulierte mit einem Nitsche-Zitat („Ein Beruf ist das Rückgrat des Lebens“) im Namen der Stadt: „Ich bewundere handwerkliche Alleskönner. Ihr habt beste Startbedingungen und werdet niemals arbeitslos werden.“ Die vielen Staatspreise kommentierte Martin mit der Bemerkung: „Das passiert auch nicht alle Tage.“

Erfolgstipps für künftige Einserschüler kamen von Helen Müllejans und Markus Wörz. „Spaß am Beruf haben, reinknien, zuhören und mitmachen, dann klappt es mit den Noten.“

Von Georg Müller

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