30 Teilnehmer aus fünf Landkreisen messen sich in Weilheim beim Leistungswettbewerb

Landjugend zeigt ihr Können

+
Vorne v. li. die drei Gewinner des Wettbewerbs in Weilheim: Matthias Peter Scheidler, Josef Spindler und Andreas Goldbrunner. Hinten v. li.: Dr. Burkhard Küster, Leiter Berufsschule; Bildungsberaterin Daniela Kraus, AELF Holzkirchen; Thomas Müller, Geschäftsführer BBV-Geschäftsstelle Weilheim; Wolfgang Scholz, Kreisobmann BBV; Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Weilheim-Schongau und der Miesbacher Landrat Wolfgang Rzehak.

Weilheim – Alle zwei Jahre findet der Berufswettbewerb der Deutschen Landjugend in den Sparten Land- und Forstwirtschaft, Hauswirtschaft und Weinbau statt. In diesem Jahr wird er zum 33. Mal ausgetragen.

Am Dienstag nahmen 30 junge Frauen und Männer aus den Landkreisen Weilheim–Schongau, Starnberg, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach am ersten Entscheid – dem Kreisentscheid – in Weilheim teil. Für die drei Gewinner geht der Wettbewerb weiter. Die nächsten Entscheidungen fallen auf Bezirks- und Landesebene und in der letzten Runde messen sich die besten der Landjugend aus ganz Deutschland. Der Bayerischer Bauernverband (BBV) informiert, dass rund 10 000 junge Fachkräfte in der Bundesrepublik an diesem Leistungswettbewerb teilnehmen. Allein in Bayern sind es über 2 000 Teilnehmer.

„Grüne Berufe sind voller Leben – Wachstum, Stärke, Leidenschaft“ lautet das Motto des Berufswettbewerbs in diesem Jahr.

Der Wettbewerb ist Bestandteil der landwirtschaftlichen Ausbildung, dem sich die jungen Frauen und Männer im Alter zwischen 16 und 35 Jahren freiwillig stellen. Es gibt zwei Leistungsgruppen: In der Ausbildung befindliche Jugendliche und junge Erwachsene, die eine Fortbildung absolvieren. „Es soll motivieren“, erklärte Wolfgang Scholz, Kreisobmann des BBV, „es dient dem Sportsgeist und nimmt die Angst vor Prüfungen.“ Gefördert werden soll auch der Spaß am Beruf und an der Weiterbildung.

Der Wettbewerb besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Abgefragt werden neben fachspezifischen Kenntnissen, wie Tierhaltung oder Boden, auch Themen der Allgemeinbildung, wie Gesellschaft und Geografie. Zur Praxis gehören unter anderem ein Kurzvortrag sowie mit Fachwissen verbundene Übungen, zum Beispiel die Bestimmung von Futtermitteln und Saatgut. Eine weitere, diesmal handwerkliche Aufgabe, war die Fertigung eines Stiefelknechts aus Holz innerhalb von 45 Minuten. Der Leistungswettbewerb geht am 23. März auf Bezirksebene weiter. Am 19. und 20. April ist der Landesentscheid in Kempten und vom 12. bis 16. Juni der Bundesentscheid in Güstrow beziehungsweise Rattey/Schönbeck.

Von Melanie Wießmeyer

Auch interessant

Meistgelesen

Faulturm, Stromspeicher und mehr
Faulturm, Stromspeicher und mehr
Unwetter hält Feuerwehren auf Trab
Unwetter hält Feuerwehren auf Trab
"Du hast alles richtig gemacht"
"Du hast alles richtig gemacht"
Instandhaltungsfahrzeug (MISSGAF)
Instandhaltungsfahrzeug (MISSGAF)

Kommentare