Hubert Lauter bleibt Vorsitzender des AWO-Betreuungsvereins

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Der wiedergewählte Vorstand v.li. Harald Mansi, Hubert Lauter und Gillian Pal.

Landkreis/Peißenberg – Der alte Vorstand ist auch der neue Vorstand. Auf der Mitgliederversammlung bestätigte der AWO Betreuungsverein Weilheim-Schongau Hubert Lauter aus Weilheim als Vorsitzenden im Amt. Ebenfalls wiedergewählt wurden als Stellvertreter Gillian Pal aus Weilheim und Harald Mansi aus Wielenbach.

„Einen Verein mit vier Mitarbeiterinnen zu führen ist für einen ehrenamtlichen Vorstand eine schon sehr große Aufgabe“, so Hubert Lauter, „insbesondere, wenn wie zuletzt plötzlich zwei Mitarbeiterinnen nicht mehr zur Verfügung stehen.“ Lauter wies dabei gleich auf die Hauptaufgaben des Vorstands im abgelaufenen Jahr hin: Die Ausfälle aufzufangen und neues Personal einzustellen. Glücklicherweise wurde der Verein trotz der schwierigen Lage auf dem Arbeitsmarkt gut fündig und konnte für 2020 zwei neue Mitarbeiterinnen gewinnen.

Der Verein will aber wachsen und personell weiter aufstocken, um solche Ausfälle besser ausgleichen zu können. „Die Nachfrage nach unserer Dienstleistung ist da, Vereinsbetreuer sind von den Gerichten und vom Landratsamt gerne gesehen“, führte Lauter in seinem Rechenschaftsbericht weiter aus.

Im Weiteren bedankte sich der Vereinsvorsitzende beim Landratsamt Weilheim-Schongau für die finanzielle Unterstützung und für Spendengelder, die für die Arbeit des Vereins eingegangen sind. Nach 17 Jahren wird nun erstmals wieder die Vergütung, die der Verein für die Übernahme der Betreuung erhält, angehoben. Das gleicht aber nicht mal die tariflichen Gehaltserhöhungen der Mitarbeiterinnen aus, wie die AWO in einer Pressemitteilung angibt. Der Verein könnte ohne die finanzielle Unterstützung und vor allem ohne die viele ehrenamtliche Arbeit in der Führung des Vereins und bei der Buchhaltung nicht kostendeckend arbeiten.

Insbesondere die kostenfreien Beratungsleistungen sollen durch die Unterstützung abgedeckt werden. „Bis zu einem halben Jahr braucht es, bis eine neue Mitarbeiterin eingearbeitet ist und auch ausreichend zu betreuende Personen von Amts wegen vermittelt werden. Erst dann können mit den Einnahmen die Personalkosten gedeckt werden. Dies ist in der Vergütung der Vereinsbetreuer nicht berücksichtigt, diesen nicht unerheblichen Aufwand hat der Verein zu decken“, erklärte Lauter. „Aber bei einem weiterhin erfolgreichen und partnerschaftlichen Zusammenspiel von hauptamtlichem Personal, Ehrenamtlichen und dem Landratsamt kann der Verein in eine positive Zukunft blicken“, so der Vorsitzende am Ende seines Berichts.

Der Betreuungsverein der Arbeiterwohlfahrt im Landkreis Weilheim-Schongau beschäftigt derzeit drei Mitarbeiterinnen, die für bis zu 90 Personen die rechtliche Betreuung übernehmen. Die Mitarbeiterinnen sind alle Sozialpädagoginnen und garantieren somit einen hohen Betreuungsstandard.

Darüber hinaus bietet der AWO-Betreuungsverein noch Vorträge und Beratung rund um das Thema an und unterstützt und berät ehrenamtliche Betreuer.

Von Kreisbote

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