Raistinger Kuppelgaudi

Betteltanz am Kirchweihmontag wieder Riesenerfolg – 110 Paare waren dabei

+
Erst vor dem Abmarsch zum Betteltanz in der „Post“ wurde im Gasthof Drexl das Geheimnis um die Ruatenmadln 2018 gelüftet. Stolz präsentierten die Ruatenbuam Benedikt Andrä (li.) und Johann Oberstadler Katharina Michl und Franziska Huttner (mit Brille). Mehr Fotos unter www.kreisbote.de.

Raisting – Seit fünf Generationen ist der Kirchweihmontag in Raisting ein halber Feiertag. Mittags schließen die Geschäfte, Einheimische und Touristen säumen die Straßen zwischen den Gasthöfen „Drexl“ und „Zur Post“ und beklatschen die in der Region einmalige Dirndlparade. In diesem Jahr waren es 110 junge Damen aus Raisting und dem ganzen Oberland, die beim berühmten „Betteltanz“ mitmachten.

Den Marsch der hübschen Madln führten bei bestem Herbstwetter traditionsgemäß die beiden „Ruatenbuam“ mit ihren „Ruatenmadln“ an, gefolgt von den Oberhauser Musikanten. Nach der Ankunft wurden die Dirndl-Damen einzeln in den großen Saal geführt, wo genau 110 „paarungswillige“ Mannsbilder ungeduldig warteten, die sich bereits Mut angetrunken hatten.

Raistinger Betteltanz 2018

 © Dieter Roettig
 © Dieter Roettig
 © Dieter Roettig
 © Dieter Roettig
 © Dieter Roettig
 © Dieter Roettig
 © Dieter Roettig
 © Dieter Roettig
 © Dieter Roettig
 © Dieter Roettig
 © Dieter Roettig
 © Dieter Roettig
 © Dieter Roettig
 © Dieter Roettig
 © Dieter Roettig
 © Dieter Roettig
 © Dieter Roettig
 © Dieter Roettig

Schließlich wusste man ja nicht, was da auf einen zukommt: Blond oder dunkel, zart oder mollig, Schülerin oder junge Ärztin?

Der geselligen Kuppelgaudi war ein gewaltiges Stück Organisationsarbeit vorangegangen. Im Vorfeld musste der Burschenverein Raisting zwei Ruatenbuam wählen, die den Regeln nach echte „Roaschtinger“ sein müssen. Die begehrten Ämter fielen auf Johann Oberstadler (20), Kfz-Mechantroniker, und auf Benedikt Andrä (26), der gerade sein Studium zum Bauingenieur abgeschlossen hat. Die Auserwählten mussten daraufhin heimlich ihre Ruatenmadln bestimmen. Erst beim Begrüßungsumtrunk im Gasthof Drexl wurde mit viel Zauberei dieses Geheimnis gelüftet. Die Rosensträuße, die neben der Rute beziehungsweise „Ruate“ und dem Weinkrug zu den Insignien der Ruatenbuam gehören, gingen an Franziska Huttner (17), Bauzeichnerin, und an Katharina Michl (17), angehende Bankkauffrau.

Von Dieter Roettig

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Geplanter Radwegebau zwischen Peißenberg und Oberhausen beschäftigt Gemeinderäte
Geplanter Radwegebau zwischen Peißenberg und Oberhausen beschäftigt Gemeinderäte
Norbert Ortner tritt als Chef der Eishackler zurück
Norbert Ortner tritt als Chef der Eishackler zurück

Kommentare