Gewinnspiel zum Böbing Open Air

32 Jahre und kein bisschen müde

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Großer Zulauf, viel Hilfsbereitschaft: Die Böbinger und ihr Open Air wissen, was sie voneinander haben, freut sich Mit-Organisator Tobias Braun.

Böbing – Böbing is ready to rock: Am 10. und 11. August steigt das diesjährige Open Air. Der Kreisbote hat sich mit Mit-Organisator Tobias Braun vom Verein Kunst und Krempl unterhalten, der auf Sonnenschein und satten Publikumszuspruch hofft. Neuerungen – neben dem erstmalig durchgeführten Frühschoppen – spielen sich eher hinter der Kulisse ab und fallen überschaubar aus. Denn immerhin greifen die Macher bei der mittlerweile 32. Auflage auf einen großen Fundus an Erfahrungen und ein bewährtes Erfolgsrezept zurück. Der Kreisbote verlost zweimal zwei Karten.

Groß ist nicht nur die Vorfreude auf zwei Tage Musik und Party in Böbing, sondern auch das organisatorische Pensum, das die Macher auf den finalen Metern zu erledigen haben. „Wir stecken in der letzten stressigen Phase der Vorbereitung“, schildert Braun Mitte vergangener Woche. Anhand von Checklisten arbeiten er und seine Mitstreiter sich durch die Aufgaben und können dabei auf ein gehöriges Maß an Routine bauen. „Es schaut gut aus“, freut er sich.

Besonders gut sähe es natürlich aus, spielte das Wetter durchgängig mit. Der letztjährige Samstag mit 1.000 Gästen war sonnenverwöhnter als der Freitag mit 850. Beide Marken will Braun toppen. „Am Freitag rechnen wir mit 1.000 Besuchern, am Samstag mit bissl mehr.“ Der hundertjährige Kalender, anhand dessen Wettervorhersagen vergangene Auflagen terminiert wurden, hat zwar an beratendem Gewicht eingebüßt, denn aufgrund weiterer Events sind die Organisatoren nicht mehr so flexibel wie früher. Doch Mut macht er trotzdem: „Er kündigt schönes Wetter an“, gibt sich Braun, der auf zahlreiche Helfer zählt, zuversichtlich.

Große Unterstützung

Deren 40 waren es im vergangenen Jahr, „diesmal werden es wohl ein paar mehr“, ist der Macher optimistisch, dass die Zahl derer, die tatkräftig an der Erfolgsgeschichte Open Air mitwirken wollen, wächst. Die Unterstützung seitens der Gemeinde und der Böbinger Bürger sei eh lobenswert wie eh und je. Strengere Auflagen vom Landratsamt, denen ein gesteigertes Augenmerk zu widmen wäre, gibt es keine. „Das gilt eher für die hohen Ziele, die wir uns immer selber stecken“, sagt Braun. Die ein oder andere Kleinigkeit im internen Ablauf könnte noch glatter vonstatten gehen; insgesamt bleibt aber Vieles beim etablierten Alten.

Daran, dass das Open Air erneut zwei Tage dauern wird, sei Braun zufolge überhaupt nichts zu rütteln gewesen. 2016 hatten sich die Macher zur 30. Auflage erstmals dazu entschlossen, ihr Festival zeitlich auszudehnen. „2017 ging es schon ein bisschen hin und her, ob wir das wiederholen sollen“, verrät Braun. Doch die große Zahl an Campern und die positive Resonanz hätten die Entscheider darin bestärkt – auch in diesem Jahr.

Eine Mischung aus Stammgästen und Böbing-Debütanten gibt das Line-Up wieder her. Wie schon zuletzt rocken erneut 18 Bands wechselweise auf zwei Bühnen. Wobei die kleinere Stage im Vergleich zum letzten Jahr an Größe zulegen soll. „Die auch international bekannteste Band dürfte Russkaja sein“, erklärt Braun. Weitere Haupt-Acts sind Rainer von Vielen, DRDW/Da Rocka & da Waitler, und Turbobier, die sich ihre Sporen unter anderem jüngst beim Rockavaria in München verdient haben. „Das muss richtig cool gewesen sein“, schwärmt Braun, zu dessen persönlichen Favoriten auch die Thrash-Metaller Sweeping Death und die selbsternannten Fitness-Metaller Knopf zählen.

Prinzipiell sei es immer auch ein großes Anliegen des Vereins Kunst und Krempl, lokalen Bands Gehör zu verschaffen. „Die Szene wächst“, freut sich Braun. Doch auch ein internationaler Gast ist dabei: Die Italiener Le Iene schleudern den Böbingern ihren Skapunk entgegen.

Ultimativ lokal ist derweil der Interpret, der sich am Samstagmorgen die Ehre gibt: „Wir wollten etwas Cooles für die wachsende Zahl an Campern machen“, erklärt Braun. Die Lösung: Ähnlich, wie schon seit Jahren im Metal-Eldorado Wacken, spielt die hiesige Blaskapelle beim Frühschoppen auf. Der Eintritt ab 10 Uhr ist kostenlos; danach wird das Gelände kurz geräumt, ehe das Festival weiter geht.

Der Kreisbote verlost ab sofort auf seiner Facebook-Seite www.facebook.com/kreisbote.weilheim.schongau zweimal zwei der heiß begehrten Tickets.

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