Peißenberg rüstet sich für die Festwoche zum 100-jährigen Marktjubiläum im Juni – Bierprobe bestanden

Süffiges Festbier kommt gut an

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Keine leichte Aufgabe für Peißenbergs Bürgermeisterin Manuela Vanni. Nach zwölf Schlägen und der Mithilfe von Johann Krinner (verdeckt hinter dem Fass)war dann aber angezapft.

Peißenberg – Am Donnerstag, 20. Juni (Fronleichnam), beginnen in Peißenberg die offiziellen Feierlichkeiten zum 100-jährigen Marktjubiläum. Die Vorfreude auf die Festtage ist groß. Das war auch jüngst bei der Bierprobe in der Tiefstollenhalle zu spüren, zu der die Vertreter der beteiligten Vereine eingeladen worden waren.

„Auf eine friedliche Festwoche“ prosteten sich Bernd Diem, Vorstandsmitglied beim Knappenverein, und Anton Höck vom Trachtenverein Markt Peißenberg mit dem Reutberger Festbier zu. Die beiden Vereine sind neben der Marktgemeinde die Hauptorganisatoren der Feierlichkeiten. Der Trachtenverein richtet im Rahmen des Jubiläums das Gautrachtenfest aus, der Knappenverein tritt als Veranstalter des Bayerischen Bergmannstags auf.

Der Organisationsaufwand für die elftägigen Feierlichkeiten ist enorm. Die Planungen im Festkomitee laufen laut Bürgermeisterin Manuela Vanni aber reibungslos und harmonisch ab. Auch die Verpflichtung des Grünen-Bundesvorsitzenden Robert Habeck zum politischen Abend werde nur von der örtlichen CSU kritisiert: „Sonst regt sich darüber keiner auf“, äußerte sich die Rathauschefin auf Nachfrage des Kreisboten.

Keine Sorgen mehr müssen sich die Verantwortlichen um die Bierversorgung machen. Das mit dem Jubiläumsemblem etikettierte Festbier der Reutberger Klosterbrauerei gibt es bereits seit Dezember zu kaufen – und der Absatz floriert: Rudi Mach hat über seinen Getränkehandel schon knapp 1 000 Kisten abgesetzt: „400 waren ursprünglich das Ziel. Das Bier kommt richtig gut an“, erzählte der Gemeinderat bei der Bierprobe.

Der Kontakt zur Klosterbrauerei in Reutberg besteht schon seit längerem. „Es gibt in Peißenberg viele Fans unserer Brauerei. Das ist keine normale Geschäftsbeziehung, sondern eine superschöne Freundschaft“, berichtete Verkaufsleiter Johann Krinner. Das helle Festbier hat einen Alkoholgehalt von 4,9 Prozent und ist laut Krinner „handwerklich gebraut und bekömmlich“. Ein Engpass in der Bierversorgung sei während der Festtage nicht zu befürchten. „Innerhalb einer halben Stunde können wir für Nachschub sorgen. Bier ist also immer verfügbar“, versprach Krinner schon mal bei der Bierprobe.

Von Bernhard Jepsen

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