Bildhauer vor Höhlenmalern – Kunst in der Stadt: Kunstforum zeigt Skulpturen im Sparkassen-Foyer

„Was wird in 1000 Jahren von unserem Dasein geblieben sein?“, fragte Kunstforums-Sprecher Wolf Schindler. Vielleicht einige der dort gezeigten Objekte... Foto: Gsöll

"Die ersten Künstler auf der Welt waren Bildhauer", erklärte Kunstforums-Sprecher Wolf Schindler am vergangenen Dienstag bei der Vernissage der Skulpturen-Schau zu "Kunst in der Stadt" im Sparkassen-Foyer.

Denn noch bevor sich die Höhlenmalerei entwickelte, schälten unsere Vorfahren bereits Figuren aus Hölzern und Steinen heraus. Die in der Sparkasse gezeigten Werke stammen von fünf BildhauerInnen des Weilheimer Kunstforums, Ilse Bill, Renata Hirtl, Monika Propach-Voeste, Andrea Kreipe und Marinus Wirtl, und sind bis zum 30. Oktober zu sehen. Darunter sind eine bronzene „Rampensau“, Gasbeton-Paragraphen, Maschinen-Objekte, Frauenkörper aus Alabaster, ein „Lebensschiff“ aus einem steinernen Fundstück. Josef Koch, Sparkassen-Vorstandvorsitzender, gratulierte dem Kunstforum zum 10-jährigen Bestehen und dankte den Künstlern (88 sind es mittlerweile): Es habe Weilheim gut getan, dass sie die örtliche Kunstszene mit ihren Aktionen belebt haben.

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