"Biomichl" startet mit dem nachhaltigen Projekt "Recup" für den "Coffee to go"

Grüne Alternative zum Wegwerfbecher

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Vorgestellt und getestet wurde der Pfandbecher im Bistrobereich vom „Biomichl“. V.li.: Anja Uehle-Schretzlmaier, Initiatorin Anneliese Back, Michael Eckel, Murnauer Kaffeerösterei; Anna Schirpke, „Greensurance“; Jutta Liebmann, Amt für Standortföderung, Kultur und Tourismus; Horst Martin 2. Bürgermeister Weilheim; Felicitas König, „Sonnendeck“ und Karin Sendl, „Biomichl“.

Weilheim – Wer kennt ihn nicht, den „Coffee to go“- Plastikbecher zum Mitnehmen. In Deutschland wird er stündlich über 320 000 Mal ausgegeben und anschließend im Abfallkorb oder schlimmer – auf der Straße – entsorgt. Ab sofort gibt es für den Wegwerfbecher eine echte Alternative. Sie ist grün, leicht, Made in Germany, aus recycelbarem Kunststoff, lebensmittelecht und das Schönste: Der Becher kann bis zu 600 Mal gespült und wiederverwendet werden.

Den „Recup-Becher“ gibt es für einen Euro Pfand, er wird bei allen beteiligten Partnern, in Café wie Kiosk, gespült und befüllt. Man kann sich das Pfand auch auszahlen lassen. Vorgestellt wurde der Becher im Bistrobereich vom „Biomichl“ an der Pütrichstraße. Bei einem „Murnauer Kaffee“ begrüßte Karin Sendl die Vertreter von Stadt, „Murnauer Kaffeerösterei“, „Greensurance Stiftung“ und Café „Sonnendeck“. „Es ist schön, dass wir den Startschuss geben dürfen“, sagte Sendl. Ihre Mitarbeiterin und Initiatorin Anneliese Back erklärte das angestrebte Ziel. „Wir wollen die Flut der Wegwerfbecher reduzieren oder ganz vermeiden. Es wäre toll, wenn sich in Weilheim möglichst viele Partner unserer Aktion anschließen würden. Wir hatten vorher einen Warmhaltebecher zum Mitnehmen für knapp zehn Euro. Der hat aber nicht so eingeschlagen bei den Kunden. Bei uns gibt es ab heute nur noch den universellen ‚Recup-Becher‘.“ Zustimmung und Unterstützung gab es von Standortförderin Jutta Liebmann und Vizebürgermeister Horst Martin. „Das ist ein tolles, wichtiges Projekt“, sagten beide.

Als nächstes Ziel sollen nun mindestens 30 Weilheimer Geschäfte in die Aktion eingebunden werden. Dann könnte der bislang logofreie Pfandbecher das Stadtlogo erhalten.

Von Georg Müller 

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