"Wichtige Übersetzer"

Bischof Dr. Bertram Meier bestätigt Dekane im Amt – Zeitpunkt für Amtseinführungen unklar

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Unter anderem in Benediktbeuern gibt es einen neuen Dekan.

Region – Bischof Dr. Bertram Meier hat für die Dekanate Benediktbeuern, Dillingen und Starnberg neue Dekane ernannt. Die Ämter waren in den vergangenen Monaten durch Wechsel in den Pfarrstellen und in einem Fall auch durch den Tod eines Dekans vakant geworden. In Weilheim-Schongau war die Amtszeit des Dekans abgelaufen. Dort wurde der Dekan im Amt bestätigt.

Neuer Dekan in Benediktbeuern wird der bisherige Prodekan, Bischöflich Geistlicher Rat Siegbert Schindele (61), der Pfarrer von Murnau-St. Nikolaus und Leiter der dortigen Pfarreiengemeinschaft. Er tritt dieses Amt in Nachfolge des früheren Dekans Robert Walter an, der im März diesen Jahres nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 56 Jahren verstorben ist.

Das Dekanat Dillingen wird ab sofort von Johannes Schaufler (58) geleitet, Pfarrer und Leiter der Pfarreiengemeinschaft Gundelfingen. Der frühere Dekan Dieter Zitzler hat zum 1. September 2019 die Pfarrstelle gewechselt und leitet seitdem die Pfarreiengemeinschaft Buchloe.

Simon Rapp (49), Pfarrer in Herrsching-St. Nikolaus und Leiter der Pfarreiengemeinschaft Ammersee-Ost, tritt die Nachfolge von Pfarrer Anton Brandstetter – er ist seit Oktober 2019 Pfarrer in der PG Baindlkirch –als Dekan des Dekanates Starnberg an.

Im Amt als Dekan bestätigt wurde Dekan Georg Fetsch (50), Pfarrer und Leiter der PG Peißenberg/Huglfing. Seine sechsjährige Amtszeit im Dekanat Weilheim-Schongau war abgelaufen. Neuer Prodekan wird dort Pfarrer Martin Weber (50), Polling-Hl. Kreuz, nachdem der frühere Prodekan Karl Klein im November 2019 als Pfarrer nach Neu-Ulm wechselte.

„Ich danke den neu ernannten Dekanen für ihre Bereitschaft, dieses Amt zusätzlich zu ihren anderen Aufgaben als Pfarrer und Seelsorger zu übernehmen“, freut sich Bischof Bertram. „Als Mitglieder der mittleren Führungsebene werden sie für mich wichtige Übersetzer hinein ins Bistum sein. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Neuen, aber auch dem gesamten Kollegium der Dekane.“ Der Bischof stellt sich die Kommunikation nicht als Einbahnstraße von oben nach unten vor. Im Feedback der Dekane sehe er sowohl „Stimmungsbarometer“ als auch „Resonanzkörper“ für seinen Leitungsdienst. Dankbar sei er auch allen, die in den vergangenen Wochen aus dem Kreis der Pfarrer sowie der Haupt- und Ehrenamtlichen Vorschläge für die Ernennung der Dekane gemacht hätten: „Mit ihrem Beitrag haben sie eine gute Basis für Entscheidungen gelegt, die im Volk Gottes geerdet sind“, so der Bischof.

In welcher Weise und vor allem wann die Amtseinführung der neuen Dekane stattfinden kann, muss derzeit aufgrund der momentanen Situation offen bleiben.

Von Kreisbote

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