Freiwillige Feuerwehr Weilheim muss mehrmals ausrücken – 3 000 Euro Schaden durch Heckenbrand

Einsatzreiche Woche

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Die brennende Hecke.

Weilheim – Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Weilheim (FFW) hatten vergangene Woche allerhand zu tun.

Los ging es bereits am Montag, als die Feuerwehrler wegen einem „unklaren Gasgeruch“ in das Wohngebiet Paradeis gerufen wurden. Es stellte sich vor Ort heraus, dass ein Baggerfahrer eine Gasleitung beschädigt hatte. „Durch das schnelle Eingreifen des Energieversorgers war unsererseits kein Eingreifen mehr erforderlich“, so Stefan Herbst, stellvertretender Kommandant.

Der nächste Einsatz ließ allerdings nicht lange auf sich warten: In der Nacht auf Dienstag um 0.30 Uhr wurde die FFW zu einer Türöffnung in den Weilheimer Osten hinzugerufen. Auch hier nahm alles ein glimpfliches Ende, da der zeitgleich eintreffende Pflegedienst einen Schlüssel dabei hatte.

Am selben Tag um 23.35 Uhr ging ein Alarm unter dem Stichwort „Brandmeldealarm“, das Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR in die Lichtenau betreffend, ein. Auch die Feuerwehren Haid und Wessobrunn rückten an. Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass ein Brandmelder im Untergeschoss in einem Elektroraum der Auslöser war. Der Erkundende Trupp stellte eine massive Rauchentwicklung fest. Ursache dafür war ein technischer Defekt in einem elektrischen Schaltschrank. Unter der Verwendung eines Atemschutzes wurde das Objekt mittels Hochdrucklüfter belüftet. Der Einsatz für die 15, mit drei Fahrzeugen angerückten, Kräfte aus Weilheim war nach einer knappen Stunde beendet.

Am Freitag wurde die FFW um 7.57 Uhr in das Pflegeheim am Benedikt-Höck-Weg geordert. Ein Brandmelder im Küchenbereich hatte angeschlagen. „Glücklicherweise“ sei es ein „klassischer Täuschungsalarm“ gewesen, „sodass wir uns nach wenigen Minuten wieder an unsere reguläre Arbeit machen konnten“, hieß es von Herbst.

Knapp fünf Stunden später, um 12.42 Uhr, erreichtedie Einsatzkräfte die Meldung: „Brennt Hecke in voller Ausdehnung“ in der Oberammergauer Straße. Ein 73-jähriger Mann hatte Unkraut mit einem Abflammgerät beseitigt. Hierbei fing die Thujenhecke des Mannes Feuer. Die Rauchsäule war schon auf der Anfahrt deutlich zu sehen. Nachbarn hatten bereits mit Gartenschläuchen erste Löschmaßnahmen unternommen. Die 14 Kräfte der Feuerwehr Weilheim konnten den Brand zügig löschen und somit ein Übergreifen auf den Carport und das Wohnhaus verhindern. So beschränkte sich der Schaden auf circa 15 Meter Hecke. Der Einsatz war nach einer knappen Stunde beendet. Der Schaden wird auf circa 3 000 Euro beziffert, wie die Polizeiinspektion Weilheim mitteilte.

Von Kreisbote

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