Badegäste rechtzeitig in Sicherheit gebracht – 175 Helfer im Einsatz – Kripo ermittelt Brandursache

Großbrand in der "Rigi-Rutsch´n"

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Die Rauchsäulen, die von der „Rigi-Rutsch‘n“ aufstiegen, waren weithin zu sehen.

Peißenberg – Ausnahmezustand herrschte am Donnerstagnachmittag in Peißenberg, nachdem in der „Rigi-Rutsch‘n“ ein Großfeuer ausgebrochen war. Mehrere Badegäste wurden vom Bademeister noch rechtzeitig aus dem total verqualmten Gebäude gebracht und vom BRK versorgt. Zur Brandursache gab es bei Redaktionsschluss noch keine Erkenntnisse.

Um 14.07 Uhr gingen bei der Integrierten Leitstelle mehrere Notrufe ein. Über Peißenberg lagen dicke Rauchschwaden, beißender Geruch machte sich breit. Die Bevölkerung wurde über Rundfunk und Lautsprecher aufgefordert, ihre Türen und Fenster geschlossen zu halten. Feuerwehren, BRK, Johanniter und THW waren bis aus Schongau mit 175 Einsatzkräften angerückt. Hubschrauber kreisten über dem Ort. Der erste Stock des Freizeit- und Bäderparks soll völlig ausgebrannt sein. „Die Feuerwehr musste das Dach über der Gaststätte öffnen“, berichtete der Rosenheimer Polizeisprecher Stefan Sonntag. Ob der Brand in der Gaststätte ausgebrochen ist, stand bei Redaktionsschluss nicht zweifelsfrei fest.

Feuer in der "Rigi-Rutsch´n"

Bürgermeisterin Manuela Vanni geht von einem „sehr hohen Schaden“ aus. Die Kripo Weilheim hat laut Polizeisprecher Jürgen Schnitter noch am Donnerstag ihre Ermittlungen aufgenommen.

Von Maria Hofstetter

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