Großprojekt angelaufen

Breitbandausbau in Peißenbergs Außenbezirken

(v.li.) Florian Elling, Frank Zellner, Tobias Kühn (Telekom), Klaus Strauß und Erich Gehrmann (Liegenschaftsverwalter und Standortförderer Marktgemeinde)
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Symbolischer Spatenstich für den Breitbandausbau: (v.li.) Florian Elling, Frank Zellner, Tobias Kühn (Telekom), Klaus Strauß und Erich Gehrmann (Liegenschaftsverwalter und Standortförderer Marktgemeinde).

Peißenberg – 52 Kilometer Kabel, 114 Anschlussadressen und mehrere Monate Bauzeit: Der Breitbandausbau in Peißenbergs Außenbezirken ist ein „ganz schön umfangreiches Projekt“, wie Telekom-Mitarbeiter Klaus Strauß beim offiziellen Spatenstich nahe der Scheithaufbrücke konstatierte. Die Telekom hat den österreichischen Baukonzern „Strabag“ mit den Bauarbeiten beauftragt. Bei reibungslosem Verlauf sollen die Ortsteile Alte Bahn, Ammerhöfe, Berghofsiedlung, Fendt und Hohenwart eventuell schon bis zum Jahresende mit Glasfaseranschlüssen im „Fibre to the Home (FTTH)“-Standard versorgt sein.

Die Gemeinde hat allerdings durchaus etwas länger auf den Baustart warten müssen. Anfang des Jahres hatte die Rathausverwaltung noch keinen konkreten Terminplan von der Telekom vorgelegt bekommen (wir berichteten). Die Verträge wurden bereits 2019 unterschrieben. In den Konditionen ist vereinbart, dass die Bauarbeiten bis spätestens März 2022 abgeschlossen sein müssen.

Die Einhaltung des Zeitplans dürfte allerdings gelingen: „Wir sind schon voll im Bau – und es geht gut voran“, so Strauß. Die Kommunikation mit der Rathausverwaltung würde gut funktionieren. Die Firma „Strabag“ ist mit zwei Bautrupps der Firmenniederlassungen in Augsburg und Wolfratshausen vor Ort. Am Fendter Wanderparkplatz wurde ein Baulager eingerichtet, wo unter anderem Leerrohre und Material der Telekom lagern.

Auch an der Hochreuther Straße (Bauleitung) und an der Glückauf-Turnhalle (Abraum- und Kieslager) hat sich die „Strabag“ breit gemacht. „Ein Zentrallager würde keinen Sinn machen“, erklärt Bauleiter Florian Elling. Man wolle die Fahrzeiten in die Außenbereiche möglichst gering halten.

Und wie sieht es mit der Kostenfinanzierung aus? Die Wirtschaftlichkeitslücke für die Telekom beträgt beim Ausbauprojekt rund 1,75 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern deckt davon 1,32 Millionen Euro über Fördermittel ab. Rund 429 000 Euro muss der Markt damit aus eigener Tasche berappen. „Das ist ein großer Betrag“, meinte Bürgermeister Frank Zellner (CSU) beim Spatenstich. Aber gerade im Zuge der Corona-Krise habe sich gezeigt, wie wichtig schnelles Internet sei – ob für Home-Office oder auch für Homeschooling.

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