Spatenstich: Peißenberg wird an die Datenautobahn angeschlossen

Schnelleres Internet

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Spatenstich für den innerörtlichen Breitbandausbau (v. li.): Telekom-Teamleiter Klaus Strauß, Bürgermeisterin Manuela Vanni und der gemeindliche Tiefbauchef, Thomas Schamper.

Peißenberg – Mit einem symbolischen Spatenstich am Rathausplatz hat die Telekom den Startschuss für den in Eigenregie des Konzerns organisierten, innerörtlichen Breitbandausbau in Peißenberg gegeben.

Bis Ende 2017 sollen 6 300 Haushalte im Kerngebiet der Marktgemeinde „Vectoring-fähig“ sein und über die superschnelle Datenautobahn via FTTC-Technik („Fibre to the Curb“) im Download bis zu 100 Mbit/s sowie im Upload bis zu 40 Mbit/s nutzen können. „Wir garantieren flächendeckend mindestens 30 Mbit/s im Downloadbereich“, versprach Telekom-Mitarbeiter Klaus Strauß beim Spatenstich.

Möglich wird die hohe Übertragungsrate durch den Austausch der bis dato genutzten Kupferkabel. Von der örtlichen Vermittlungsstelle bis zu den sogenannten Multifunktionsgehäusen werden in den nächsten Wochen auf einer Länge von rund zehn Kilometern Glasfaserkabel verlegt. Durch die FTTC-Technik wird dann auch die herkömmliche Kupferleitung zwischen Multifunktionsverteiler und den angeschlossenen Haushalten deutlich schneller. Strauß bezeichnete die FTTC-Variante als finanzierbare Übergangslösung zu FTTH („Fibre to the Home“), bei der auch die Hausanschlüsse mit Glasfasern ausgestattet werden. Insgesamt werden in Peißenberg 22 neue Multifunktionsgeräte aufgestellt. Die Tiefbaumaßnahmen für die Kabelverlegung werden sich übrigens in Grenzen halten: „Wir sind in Peißenberg in der glücklichen Lage, dass die Gemeinde über ein relativ langes und gutes Lehrrohrsystem verfügt. Dadurch müssen nur 1,9 Kilometer im Tiefbau verlegt werden“, so Strauß. Noch etwas gedulden müssen sich beim Anschluss an die superschnelle Datenautobahn die Anwohner in den Außenbereichen wie auf dem Berghof und in der Berghofsiedlung. Die Ausschreibung für das von staatlichen Förderprogrammen unterstützte Breitband-Projekt ist bis dato noch nicht erfolgt. Mit einem Ausbau im Außenbereich ist deshalb erst 2018 zu rechnen.

Von Bernhard Jepsen

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