BRK-Kreisverband Weilheim-Schongau ehrt 23 Blutspender-Jubilare mit einem Empfang

Ein Vorbild für die Gesellschaft

+
Die Blutspendejubilare mit Elisabeth Harbauer und Referentin Hilde Quaschny (li.) und Claus Peter Lang (re.).

Weilheim/Landkreis – Blutübertragungen nach schweren Unfällen, Operationen oder Transplantationen können Leben retten. Das Blut muss aber von Menschen kommen, da es bis heute nicht künstlich hergestellt werden kann. Die ehrenamtlichen SpenderInnen bleiben dabei still im Hintergrund. Ihre Namen sind nur dem BRK-Blutspendedienst bekannt.

Das BRK Weilheim-Schongau ehrte vor Kurzem 22 Jubilare, die bereits 50 bis 100 Mal ihr Blut zur Verfügung gestellt haben, mit einer kleinen Feier im Stüberl des Kreisverbandes. Eine von ihnen ist Sigrid Schwarzenbacher, die mit über 100 Spenden zu den Spitzenreitern gehört. Als 18-Jährige in der Berufsschule spendete sie zum ersten Mal und blieb, ausgenommen in der Schwangerschaft, bis heute dabei. „Ich wollte Menschen in Not helfen“, beschreibt sie ihre Motivation.

Die stellvertretende BRK-Kreisvorsitzende Elisabeth Harbauer würdigte in ihrer Begrüßung die Bereitschaft der geladenen Spender. „Der hohe Bedarf an Blut ist der modernen Medizin geschuldet. Bei vielen Operationen ist es überlebenswichtig. Beispielsweise werden beim Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine allein rund zehn Liter verbraucht. Ich danke euch ganz herzlich für eure hohe Spendenbereitschaft“, sagte sie.

BRK-Gebietsreferent Claus-Peter Lang wiederholte den Dank und wartete mit Zahlen aus der Spenderstatistik auf. So würden sich sieben Prozent der oberbayerischen Bevölkerung durch Blutspenden für ihre Mitmenschen einsetzen und jeder dritte Bürger sei einmal im Leben auf eine solche Spende angewiesen. „Bleiben Sie uns treu und rühren Sie bitte die Werbetrommel im Bekanntenkreis. Wir können noch ein paar junge Spender gebrauchen“, bat Lang.

Blutspende-Jubilare 2018 aus dem Landkreis

50 Mal spendeten: Bernhard Burkart, Johannes Dittl, Helmut Haseidl, Rudolf Sotta, Sabine Tafertshofer, Elisabeth Bartl, Hermann Stibich, Anton Krönner jr., Roland Bauer, Antje Thamm, Brigitte Knezevic, Christian Fröhlich, Wolfgang Markus, Angelika und Erwin Eirenschmalz, Magdalena Maier, Karl Stolz, Dieter Spindler.

75 Mal: Thomas Reich, Christian Neu.

Mit 100 Mal und über 150 Liter Blut sind Sigrid Schwarzenbacher, Reiner Clauss und Norbert Skalitza die Spitzenreiter im Landkreis.

Von Georg Müller

Auch interessant

Meistgelesen

Schwarz-Weiß-Ball Peißenberg 2019
Schwarz-Weiß-Ball Peißenberg 2019
Miss Maybellene startet Soloprojekt
Miss Maybellene startet Soloprojekt
Drei Einsätze an einem Tag
Drei Einsätze an einem Tag
Ein Denkmal des Landkreises
Ein Denkmal des Landkreises

Kommentare