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Bäckermeister zeigen ihr Können

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Gutachter Manfred Stiefel vom Deutschen Brotinstitut führte in Murnau die diesjährige Brotprüfung der Bäcker-Innung Oberland durch. © Günter Bitala

Murnau – Drei Tage bei Wasser und Brot verbrachte Manfred Stiefel in Murnau. „Allerdings ohne Gitter vor dem Gesicht,“ sagte der Berliner mit einem Schmunzeln.

Der erfahrene Gutachter des Deutschen Brotinstitutes war an den Staffelsee gekommen, um für die Bäcker-Innung Oberland die sogenannte freiwillige Brotprüfung durchzuführen. Laut Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Roland Streim, sind in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau 42 Bäckereien der Innung angeschlossen.

Elf dieser Betriebe brachten anonymisierte Proben zur Begutachtung in die Murnauer Sparkassen-Filiale. Das ist eine gute Quote, sagte Brotfachmann Stiefel: „Für die Bäckermeister ist die Prüfung die beste Gelegenheit, einer breiteren Öffentlichkeit ihr Können zu präsentieren. Sie werben damit für Produkte aus ihrer Heimat.“ Nach zehn wissenschaftlich festgelegten Kriterien testet Stiefel die Laibe. Wichtig sind dabei Aussehen, Konsistenz und Geschmack. 100 Gesamtpunkte können erreicht werden, nur dann gibt es die begehrte Goldmedaille des Deutschen Brotinstitutes. Zwischen 90 und 99 Punkten ist die Silbermedaille geschafft.

„Es wurden 138 Proben eingereicht. 95 Mal Brot und 43 Mal Semmeln“, so Stiefels Bilanz nach drei Tagen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Beim Brot wurden 43 Prozent mit der Goldmedaille ausgezeichnet und 50 Prozent bekamen Silber. Die Semmeln waren zu 54 Prozent „Sehr gut“ und zu 45 Prozent „Gut“.

Wie die einzelnen Bäckereien abgeschnitten haben, ist auf der Internetseite des Deutschen Brotinstitutes zu erfahren: www.brotinstitut.de.

Von Günter Bitala

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