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"Büchertreff" in der Peißenberger Realschule feierlich eröffnet

Zum "Chillen" und Lesen aufs rote Sofa

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Der Büchertreff wurde standesgemäß mit einer Banddurchschneidung eröffnet: (v.l.) Ronja Ebentheuer (Bücherei-Schülerteam), Nelly Völkle (Schriftführerin im Elternbeirat), Katharina Eckstein (Elternbeiratsvorsitzende), Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Michaela Fröhlich (Bücherei-Schülerteam), Rektor Detlef Zimmermann, Maria Novozhilov (Bücherei-Schülerteam) Uschi Einberger (Buchhandlung „PeissenBUCH“) Lehrerin Mareike Kliegel und Annalena Nilles (Bücherei-Schülerteam).

Peißenberg – Während es im Fernsehen ein blaues Sofa gibt, steht in der Peißenberger Realschule seit ein paar Wochen ein rotes Sofa. Beide Möbelstücke haben etwas mit Literatur zu tun: „Das blaue Sofa“ ist bekanntlich eine Kultursendung, in der Autoren über ihre Werke philosophieren – und das rote Sofa in der Realschule? Das ist ein markantes Einrichtungsaccessoire in der neu gestalteten Schulbibliothek, die kurz vor Weihnachten feierlich eröffnet wurde.

Wie der Name schon verrät, soll der „Büchertreff“ mehr sein als die Ansammlung von verstaubten Bücherregalen. Unter Anleitung von Lehrerin Mareike Kliegel hat ein vierköpfiges Schülerteam etwa ein Jahr lang an der Konzeptplanung für die neue Bibliothek gefeilt. Der umgestaltete Raum sollte ein jugendliches und, wie AG-Mitglied Ronja Ebentheuer bei der Einweihungsfeier sagte, ein „chilliges Flair“ erhalten. Er soll künftig ein Treffpunkt respektive Rückzugsraum ebenso für Schüler wie Lehrer sein – und natürlich soll er die Motivation zum Lesen fördern. „Es geht um Spaß an der Literatur und um Freude am Lesen“, erklärte Kliegel vor den geladenen Feiergästen um Landrätin Andrea Jochner-Weiß den pädagogischen Hintergrund.

„Wir wollten ein Andenken an uns schaffen für die Zeit, in der wir nicht mehr an der Schule sind.“

 Ronja Ebentheuer

Inklusive der Sachspende durch die Buchhandlung „PeissenBUCH“ stehen bereits zum Start über 1 000 Bücher zur Auswahl – querbeet durch alle Stilrichtungen und Epochen. Neben aktuellen Abenteuer- und Fantasyromanen stehen zum Beispiel auch Werke von Autoren wie Bertolt Brecht oder Arthur Schnitzler in den Regalen: „Höhere Literatur gehört zu einer vernünftigen Bibliothek einfach dazu“, betonte Kliegel, die auf ihr Büchereiteam mächtig stolz war: „Die Konzeptplanung und den Aufbau haben die vier Mädchen zum Großteil alleine gestemmt.“ Finanziell wurde das Projekt vom Landkreis unterstützt, der für die Realschule Sachaufwandsträger ist. Möbel, Beamer und sonstige technische Ausrüstungsgegenstände schlugen mit etwa 6 000 Euro zu Buche.

Von Bernhard Jepsen

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