BI Heimat 2030 fordert Stopp – Staatliches Bauamt weist Fehler zurück

Weilheimer Bürgerbefragung bietet Zündstoff

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Weilheim – Noch bevor alle Haushalte die Unterlagen zur Bürgerbefragung erhalten haben, wird schon ein Stopp von selbiger verlangt.

Die Bürgerinitiative Heimat 2030 (BI) hatte schon im Vorfeld Kritik an der Bürgerbefragung zur Entlastungsstraße geäußert. Nun wendet sie sich in einer Stellungnahme an Bürgermeister Markus Loth und die Stadträte. Nach der „Durchsicht des Schreibens der Stadt Weilheim mit Befragungskarten und Faltblatt des Staatlichen Bauamts“ weist die BI auf etliche Kritikpunkte hin. Unter anderem würden Wohngebiete (zum Beispiel Hardtfeld I und II) fehlen und die Naherholungsgebiete (Moos, Dietlhofer See, Gögerl) seien als „leere, weiße Fläche“ dargestellt oder durch „Lupen“ verdeckt. Die BI fordert, die Befragung zu stoppen und für eine „unabhängige, umfassende, neutrale Information der Bürger zu sorgen“, bevor der Entscheidungs- und Planungsprozess fortgeführt wird. Auch die Beteiligung des Staatlichen Bauamts und des Büros „Cima“ lehnt sie ab.

Ganz anders sieht das Andreas Lenker vom Staatlichen Bauamt. In den Unterlagen sei kein Fehler enthalten. Man habe sich für eine schematische Darstellung entschieden, die so auch schon in der „großen“ bereits erschienenen Broschüre verwendet wurde. Dem Staatlichen Bauamt sei es ein Rätsel, warum diese nun kritisiert werde. Zuvor sei die Darstellung „eher gelobt“ worden, erklärte Lenker. Ein ausführlicher Bericht folgt.

Von Sofia Wiethaler

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