Bürgermeister Kamhuber spricht zu Huglfinger Bürgern über Aktivitäten im Ort

Schulsporthalle wird saniert

+
Zufrieden zeigten sich die Huglfinger bei der Bürgerversammlung 2014. Bürgermeister Bernhard Kamhuber informierte sie über Aktivitäten rund ums Dorf.

Huglfing – Rund ums Dorf ging es in der Bürgerversammlung im Trachtenheim. Bürgermeister Bernhard Kamhuber gab den Besuchern Einblick in die Finanzen, Vorhaben und Einwoh- nerzahlen.

So verzeichnet Huglfing einen Rückgang bei den jungen Bürgern. Waren 1970 noch 29 Prozent im Alter bis 18 Jahre, so sind es derzeit nur noch 22 Prozent. Die Kindereinrichtungen am Ort sind gut besucht. In der Kinderkrippe sind 15 Kinder und im Kindergarten 92 untergebracht. Rund 480 000 Euro werden heuer hierfür aufgewendet. Davon sind 290 000 Euro durch Elternbeträge und staatliche Zuschüsse gedeckt. In der Schule, die derzeit 194 Grundschüler besuchen sowie 134 Mittelschüler einschließlich 14 in der Praxisklasse, wird es wieder drei Anfangsklassen geben. Hohe Investitionen stehen mit der Sanierung der Schulsporthalle an. Prüfungen laufen, den bestehenden Umklei- detrakt abzureißen und neu zu bauen. Als großen Erfolg verbucht Bürgermeister Kamhuber das Ferienprogramm mit seinen 26 Angeboten: „Das ist nur eines von vielen Beispielen, dass mit Zusammenarbeit viel erreicht werden kann.“ Huglfing ist bei der Aktion „Gesunder Landkreis“ dabei, mit der alle vorhandenen und angedachten Gesundheitsangebote in einem Heft zusammengefasst und verschiedene Aktivitäten zum Thema „Gesunde Ernährung“ gestartet werden sollen. Eine Idee wäre ein Fitnessparcours mit Geräten für Jung und Alt. Als zwei große „Aufregerthemen“ bezeichnete Kamhuber in der Versammlung die Trassierung der möglichen B 472-Umfahrung und den neuen Wer- denfelstakt der Bahn. Für die geplante Trasse der Umgehungsstraße gilt: Der Bau muss als Maßnahme der Bundes in den sogenannten Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden und möglichst in den dringlichen Bedarf kommen. Die Arbeitsgruppe „Ortsumfahrung“ aus Huglfinger, Oberhausener und Pollinger Gemein- deräten wird fortgeführt. Gesprächsrunden der drei Bürgermeister sollen hinzukommen und bei Bedarf auch noch weitere Gemeinden hinzugezogen werden. Weiter ging’s mit der Bahn. „Nach der Unzuverlässigkeit der Züge hat sich die Lage weitgehendst entspannt. Ein zumindest teilweise zweigleisiger Ausbau der Strecke ist dringend notwendig, da müssen wir dranbleiben“, so Kamhuber. Für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses an gleicher Stelle steht die Gemeinde in Grundstücksverhandlungen. Im Haushalt sind die Planungskosten und der Grundstückskauf mit 125 000 Euro angesetzt. Als einen „Renner“ bezeichnete Bürgermeister Kamhuber das Baugebiet „Salzstraße“. Ein weiteres Baugebiet soll bis Ende des Jahres erschlossen und baureif sein. Die Sportfläche in der Sportplatzsiedlung soll verlegt werden, hier soll eine Wohnbe- bauung stattfinden. Die Vorplanungen für den neuen Standort eines Sportparks laufen. Als wichtige Aufgabe für den neuen Gemeinderat sieht es Kamhuber auch, die bestehenden Bebauungspläne für die Ortsmitte zu überarbeiten und den geänderten Bedürfnissen der Wohnbevölkerung anzupassen. Am Ende der Versammlung bedankte sich Kamhuber bei Karolin Lodge und Hans Baur, die aus dem Gemeinderat ausscheiden, und die sich lange Jahre für den Ort Huglfing engagiert haben.

Meistgelesen

Verbundlösungen gehört die Zukunft
Verbundlösungen gehört die Zukunft
Kleiner Käfer, großer Schaden
Kleiner Käfer, großer Schaden
Fällaktion in Murnau
Fällaktion in Murnau
Alles auf einen Blick
Alles auf einen Blick

Kommentare