Bürgerstiftung spendet an Kammerorchester und Netz gegen sexuelle Gewalt

Für Kinderkonzerte und Umzug

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Bei der Spendenübergabe: Vertreter der Stiftung und der zwei Spendenempfänger zusammen mit vorne v.li. Bürgermeister Markus Loth, Dr. Susanne Molzberger; Vorstandsvorsitzende Kammerorchester Weilheim; Angelika Flock, Vorstandsmitglied Netz gegen sexuelle Gewalt e.V. und Thomas Orbig, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Oberland.

Weilheim – Bereits im Jahre 2013 wurde die Bürgerstiftung der Stadt Weilheim im Rahmen des Konzeptes der Stiftergemeinschaft der ehemaligen Vereinigten Sparkassen ins Leben gerufen.

Von Seiten der Sparkasse kommen somit das Wissen um die Struktur und Durchführung, die übergeordnete Organisation durch die Dachstiftung Stiftergemeinschaft Sparkasse Oberland und ein beträchtlicher Zuschuss zum Dotationskapital. Die Stadt Weilheim ist in der Bürgerstiftung durch den ersten Bürgermeister und vier Stadträte vertreten. Sie entscheiden auch, wem die Erträge aus der Stiftung zu Gute kommen.

Bei der laut Thomas Orbig, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Oberland, dritten Ausschüttung der Bürgerstiftung wurden das Kammerorchester Weilheim und das Netz gegen sexuelle Gewalt bedacht. Das Kammerorchester möchte die Spende in Höhe von 2 000 Euro in die Klassikkonzerte für Kinder investieren, die es für Grundschüler aus Weilheim und Umgebung anbietet. Der günstige Eintritt reicht nämlich nicht aus, um die Unkosten zu decken. Bisher seien diese aus der Vereinskasse bezahlt worden, sagte Bürgermeister Markus Loth bei der Übergabe. Das Geld entgegen nahm Vorstandsvorsitzende Dr. Susanne Molzberger. Sie freute sich sehr über den Scheck, da „uns“ die Klassikkonzerte für Kinder „persönlich sehr am Herzen liegen“.

Weitere 2 500 Euro gingen an das Netz gegen sexuelle Gewalt, das in Weilheim eine Beratungsstelle betreibt. Diese zog vor Kurzem in neue Räumlichkeiten um. Die Spende soll für die dabei entstandenen Kosten verwendet werden. Vorstandsmitglied Angelika Flock betonte die Wichtigkeit der Beratungsstelle, da durchschnittlich in jeder Schulklasse zwei Kinder sexuelle Gewalt erfahren haben oder es noch müssen. Zudem sei die Dunkelziffer sehr hoch und das gespendete Geld „ein Segen“. 

Von Sofia Wiethaler

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