Erfreuliche Zahlen bei der Bürgerversammlung präsentiert

Pähl auf Platz drei

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Erfreuliche Zahlen bei den Steuereinnahmen konnte Pähls Bürgermeister Werner Grünbauer anlässlich der Bürgerversammlung nennen.

Pähl – Ein Herz für Senioren bewies Pähls Bürgermeister Werner Grünbauer, der seine turnusgemäße Bürgerversammlung gleich zweimal abhielt. Wie gewohnt abends und bereits am Nachmittag für die älteren Mitbürger. Immerhin leben in Pähl laut den Erhebungen des Planungsverbandes Äußerer Wirtschaftsraum München 461 Personen über 65 Jahre. Vor zehn Jahren waren das noch 393.

Laut den akribisch berechneten Untersuchungen des Planungsverbandes wird sich die Einwohnerzahl von Pähl von derzeit 2 440 behutsam bis 2028 auf 2 560 erhöhen. Was laut Grünbauer daran liegt, dass Baugrundstücke nur noch im Einheimischenmodell ausgewiesen werden. Sein Versprechen, dass der dörfliche Charakter der „Perle des Pfaffenwinkels“ unbedingt erhalten bleiben soll, wurde von den Zuhörern sehr wohlwollend aufgenommen. Beim Bodenrichtwert von 553 Euro/m2 liegt Pähl übrigens im Landkreis Weilheim-Schongau nach Seeshaupt, Iffeldorf und Bernried auf Platz 4. Wie gesund die Gemeinde Pähl dasteht, konnte Bürgermeister Grünbauer auch anhand der sprudelnden Steuereinnahmen erläutern. So schlug die Gewerbesteuer im letzten Jahr mit 2 180 801 Euro zu Buche, was gegenüber 2010 eine Steigerung von 456 Prozent bedeutet. Bei der Einkommenssteuer waren es „nur“ 68 Plus mit 1 857 989 Euro gegenüber 2010. Im gleichen Zeitraum stieg die Steuerkraft pro Einwohner von 669 Euro auf 1 230 Euro. Pähl steht damit nach Penzberg und Schongau auf Platz 3 bei den Steuereinnahmen im Landkreis. An Rücklagen zum Jahresende 2018 wurden von der Verwaltung 1 846 951 Euro berechnet. Was jedem Kämmerer weh tut, ist die Abführung der Kreisumlage. Sie wird in diesem Jahr rund 1,6 Millionen Euro betragen.

Natürlich standen und stehen in diesem Jahr auch hohe Ausgaben für Tiefbaumaßnahmen auf dem Programm. Das Naherholungsgebiet Aidenried verschlingt knapp 360 000 Euro, das Projekt „Am Weißbach“ inklusive Planungskosten 725 000 Euro, die „Bergstraßen“ 845 000 Euro oder die Tassilostraße 180 000 Euro.

Der Schuldenstand von Pähl betrug zum Ende des letzten Jahres 778 470 Euro. Damit wurden seit der Kreditaufnahme im Jahr 2011 über 22 Prozent abbezahlt.

Von Dieter Roettig

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