Dinter und fünf weitere Referenten bei Bürgerversammlung

"Wessobrunn ist bunt"

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Gut gefüllt zeigte sich die Mehrzweckhalle bei der Wessobrunner Bürgerversammlung.

Wessobrunn – Mehr als ein Lippenbekenntnis ist das Thema Bürgerbeteiligung in Wessobrunn. Das zeigte die Bürgerversammlung in der Mehrzweckhalle. Neben dem Rathauschef traten dort gleich fünf weitere Redner ans Pult, um von verschiedenen Projekten in der Gemeinde zu berichten.

Zunächst aber blickte Bürgermeister Helmut Dinter auf das fast abgelaufene Jahr zurück. „Es war wieder zu kurz. Wir haben uns eine Menge mehr vorgenommen, als wir letztlich geschafft haben“, bilanzierte Dinter, um im Anschluss den rund 140 Besuchern das umfangreiche Zahlenmaterial vorzustellen. Die Geburtenzahlen stiegen von 17 auf 23 deutlich an. Die Einwohnerzahl mit 2 243 (Vorjahr 2 236) in der Klostergemeinde zeigt ebenfalls nach oben, wozu auch die ausländischen Mitbürger ihren Anteil beisteuern. „Wir haben Bürger aus 22 Nationen, Wesso brunn ist bunt“, betonte Dinter, der auch auf die umfangreiche Bautätigkeit in der Gemeinde einging.

Neben dem privaten Wohnungsbau mit insgesamt 43 Bauangelegenheiten sorgte auch der Rathausumbau für Arbeit in der Gemeindeverwaltung. In das Rathaus soll demnächst Wessofontanum mit einem Informationsbereich und dem Museum einziehen, wie Gemeinderätin Richhilde Kölbl im Anschluss erläuterte.

Danach berichtete Gerlinde Sterr, ebenfalls aus dem Ratsgremium, über die Projektgruppe Klosterhof. „Unser Ziel ist es ihn schöner zu gestalten und autofrei zu bekommen“, meinte Sterr.

Maja Kuhne aus der Arbeitsgruppe stellte die Pläne vor und berichtete, wie der beim Feuerwehrhaus geplante Spielplatz, der im Frühjahr 2018 gebaut wird, aussehen soll.

Jana Herbert und Wolfgang Soglowek erläuterten die Überlegungen zum „Keller-Liesl-Haus“ in Haid. Auf dem gemeindlichen Grundstück sollen dort ein Dorfladen, Sozialwohnungen und ein Mehrzweckraum entstehen. „Mit unserer Projektgruppe sind wir an unsere Grenzen gestoßen, jetzt brauchen wir professionelle Unterstützung“, bat Soglowek den Gemeinderat, für weitere Planungen Gelder im Haushalt bereitzustellen, was auf Wohlwollen beim Ratsgremium stieß.

Dazwischen erläuterte Bürgermeister Dinter noch den aktuellen Stand des Breitbandausbaues, zu dem es demnächst eine eigene Bürgerversammlung geben wird und zum Projekt Vereinsheim Forst, bei dem derzeit die Standortsuche läuft.

Nach der Pause ging Dinter auf die schriftlich eingereichten Fragen und Anregungen der Anwesenden ein. „Da stehen viele gute Sachen drin“, meinte Dinter mit Blick auf die 47 Zettel, auf denen unter anderem der Gehwegbau in Forst, Hundetoiletten, Windkraft, Hochwasserschutz, Kinderbetreuung und eine Fußgängerampel zur Sprache kamen.

Von Roland Halmel

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