Bund Naturschutz verschenkt Faulbäume

Symbolfoto: Zweig eines Faulbaums.
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Der Bund Naturschutz Weilheim verschenkt Faulbäume.
  • vonStephanie Novy
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Weilheim ‒ Wegen großer Nachfrage wiederholt der Bund Naturschutz am Samstag, 27. März, an der Hochlandhalle von 9 bis 11.30 die kostenlose Verteilung von Faulbäume für den Garten.

Der Faulbaum wird auch Schießbeere oder Pulverholz genannt, sein botanischer Name ist Rhamnus frangula. Er wird zwei bis vier Meter hoch (in seltenen Fällen auch bis zu sieben Meter). Bis zur 36 Vogelarten nutzen diesen Strauch. Er ist ein sehr wichtiger Strauch für viele Schmetterlingsraupen, zum Beispiel den Faulbaumbläuling. Für die Raupen des Zitronenfalters sind sie überlebenswichtig. Sie ernähren sich vor allem von den Blüten und auch den Knospen. Durch die sehr lange Blütezeit haben die Raupen lange Futter. Ohne den Faulbaum gibt es keine Zitronenfalter, die ja oft die ersten Schmetterlinge im Frühjahr sind, da sie als erwachsene Tiere überwintern. Auch als Füllstrauch in einer Hecke ist der Faulbaum geeignet, da er im Sommer sehr dicht ist. Die Beeren sind leicht giftig. 

Die Faulbäume können kostenlos abgeholt werden. Dabei muss die Maske aufgesetzt und Abstand gehalten werden.

Von Kreisbote

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