Dobrindt (CSU) kann Direktmandat behaupten – AfD bei Zweitstimmen im Wahlkreis 226 auf Platz zwei

CSU muss im Wahlkreis Weilheim Federn lassen

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Alle Wahlergebnisse gibt es im Internet unter www.bundeswahlleiter.de sowie unter www.weilheim-schongau.de.

Region – Der deutschlandweite Trend am Wahlsonntag schlug sich auch im Wahlkreis 226 Weilheim nieder, der sich aus den Landkreisen Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen zusammensetzt.

Im Landkreis Weilheim- Schongau verteidigte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt zwar mit 44,96 Prozent der Erststimmen sein Direktmandat, der Peißenberger musste aber gegenüber der Wahl von 2013 (54,59 Prozent) deutliche Verluste hinnehmen. Ähnlich erging es seiner Partei bei den Zweitstimmen. Hier verlor die CSU die 2013 erzielte absolute Mehrheit von 50,40 Prozent und erreichte nur noch 41,09 Prozent.

Die SPD fiel von 17,17 auf 12,98 Prozent ab, während die AfD von 5,69 auf 11,73 Prozent zulegte. Bündnis 90/Die Grünen konnten ihr Ergebnis von 2013 (8,29 Prozent) steigern und die Zehn-Prozent-Hürde knacken. Die FDP verbuchte im Landkreis mit 9,88 Prozent deutlich mehr Wählerstimmen als vor vier Jahren (4,64). Die Linke verbesserte hier ihr Zweitstimmenergebnis von 3,27 auf 5,84 Prozent.

Von ihrem Wahlrecht machten am Sonntag im Landkreis Weilheim-Schongau 80,79 Prozent der 101 592 Stimmberechtigten Gebrauch, 2013 waren es nur 72,77 Prozent gewesen.

von Maria Hofstetter

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