Erneut zwei demolierte Buswartehäuschen in Weilheim

Teures Graffiti

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Mit Graffiti beschmiert und das Glas beschädigt: Immer wieder werden einige der insgesamt 18 Buswartehäuschen in Weilheim – wie hier südlich der Ammerschule – beschädigt.

Weilheim – Die Stadt Weilheim bemüht sich seit Jahren, den öffentlichen Personennahverkehr durch Ausweitung der Stadtbuslinien und Aufstellung von Buswartehäuschen an den Haltestellen in seiner Akzeptanz zu stärken. Diese werden aber immer öfter durch Vandalismus beschädigt oder zerstört.

Die jüngsten Beispiele zeigen sich laut dem Weilheimer Stadtbauamt in der Oderdinger Straße und südlich der Ammerschule. Dort wurden die Wände mit Graffiti besprüht, Scheiben ausgeschlagen und die Dächer beschädigt. Neben der Tatsache, dass die Benutzbarkeit dieser Wartestellen durch den Vandalismus eingeschränkt wird, kommen auf die Stadt immense Kosten in Höhe von derzeit etwa 3 500 bis 5 000 Euro für die Erneuerung zu, welche letztendlich die Steuerzahler – die Bürger von Weilheim – zu zahlen haben. 

„Wir überlegen gerade, ob wir das vorhandene System nachbestellen oder die Buswartehäuschen umgestalten und mit Sicherheitsglas ausstatten“, erzählt Stadtbaumeister Wolfgang Frank. Durch eine Umgestaltung könnte die Sicherheit erhöht werden, allerdings würden solche Maßnahmen eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen und die Benutzung dadurch eingeschränkt werden. 

Die Täter, die für den Vandalismus verantwortlich sind, konnten derzeit noch nicht ermittelt werden, daher wird um Hinweise aus der Bevölkerung gebeten. Hinweise nehmen sowohl die Stadt Weilheim als auch die Polizei entgegen.

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