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Clever und mit Kämpferherz – Eishackler holen in Schweinfurt wichtige Punkte

Auftritte bei den Schweinfurt Mighty Dogs waren in den letzten Jahren für die Peißenberger Eishackler nur selten erfreuliche Angelegenheiten. Diesmal durften die Mannen von Trainer Norbert Strobl aber wieder einmal jubeln. Trotz verspäteter Ankunft setzten sich die Peißenberger vor 1600 Zuschauern gegen den alten Rivalen mit 7:5 durch.

„Wir haben so gespielt, wie man in Schweinfurt spielen sollte, um erfolgreich zu sein“, lobte Strobl sein Team, das sich überaus clever präsentierte. „Zudem haben sie sich gut an die taktischen Vorgaben gehalten“, so Strobl. Die dreiviertelstündliche Verspätung durch Stau und schlechtes Wetter steckten die Eishackler zu Beginn sehr gut weg. Bereits nach wenigen Minuten führten die Gäste durch Treffer von Thomas Wasl (2.) und Marek Pospisil (8.) mit 2:0. Beide Male machte „Dogs-Goalie“ Varian Kirst keine gute Figur. Zum Ende des Drittels ließ die Konzentration bei den Peißenbergern aber nach, so dass Nikitins (16.) in Überzahl der Anschlusstreffer gelang. Die Eishackler zeigten sich aber nicht geschockt. Vielmehr legten sie im zweiten Durchgang nach. Mit zwei trockenen Handgelenkschüssen erhöhte Thomas Maier (22., 26.) auf 4:1. Erst danach wachten die Schweinfurter auf. Durch den Doppelschlag von Trolda (27.) und Richter (29.) wurde es wieder spannend. Nachdem sich Schweinfurts Eckmair einen Ausraster leistete und den Schiedsrichter anging, wofür er eine Matchstrafe kassierte, war der Schwung der Hausherren wieder dahin. Kurz vor dem zweiten Wechsel sorgte dann Marco Pfleger (40.) mit seinem Unterzahltreffer wieder für etwas Beruhigung bei den Gästen. Diese war nach dem 4:5 durch Görlitz (43.) aber dahin. Die Eishackler bewiesen danach aber ihre Cleverness und ihr Kämpferherz. Geschickt warteten sie auf die Fehler der Schweinfurter, die dann auch kamen. Innerhalb von 14 Sekunden machten Andy Becherer und Flo Barth mit ihren beiden Treffern zum 7:4 alles klar. Das fünfte Tor der Mighty Dogs durch Geuder (59.) war danach nur noch Ergebniskosmetik. Am gestrigen Freitag gastierten die Peißenberger in Sonthofen und am morgigen Sonntag geht der Kampf um die Play-Off-Plätze mit dem Heimspiel um 17 Uhr gegen Aufsteiger Regensburg weiter.

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