»Das sind fantastische Leistungen« – Stadt Weilheim verleiht Sozial-, Umwelt- und Kulturpreis an Bürger

(V.li.) Elisabeth Doll nahm den Umweltpreis entgegen für den Verein für Gartenkultur Marnbach-Deutenhausen, Jesus- und Mariendarsteller Lukas Wörle und Anita Kurzrock erhielten für die Mitwirkenden der Passion den Kulturpreis von Bürgermeister Markus Loth und die Schwestern Bärbel und Hedwig (Missionarinnen Christi) bekamen den Sozialpreis. Foto: Wäspi

Es war ein ereignisreiches Jahr 2010, auf das Weilheim mit von Stolz geschwellter Brust zurückblicken kann. Dazu trug vor allem auch das beherzte Engagement vieler Bürger in den unterschiedlichsten Bereichen bei, mit dem sie der Stadt ihren ganz eigenen Stempel aufgedrückt haben. Dafür sprach ihnen die Stadt Weilheim ihre Anerkennung aus in Form von Preisen.

Die Stadthalle war zum Bersten voll am vergangenen Donenrstag, als der Stadtrat zu seiner letzten Sitzung einlud, in der die Preise verliehen wurden. Einer davon war der Umweltpreis, der an den Verein für Gartenkultur Marnbach-Deutenhausen ging. „Die ehrenamtliche Tätigkeit dieses Vereines kann nicht erschöpfend genug dargestellt werden“, begründete zweiter Bürgermeister Ingo Remesch diesen Entschluss, denn der Verein kümmert sich um die Pflege und Gestaltung öffentlicher Flächen und vermittelt in Führungen und Vorträgen die Natur als heimische Schatztruhe. Für unermüdliche Verdienste um obdach- und wohnungslose Menschen und Familien in Konfliktsituationen bekamen die Missionarinnen Christi den Sozialpreis überreicht. Seit 13 Jahren schon kümmern sie sich zu viert im Haus Emmaus, dem Sozialhaus der Katholischen Pfarreiengemeinschaft, um vom Schicksal gebeutelte Menschen und setzen Zeichen von Menschlichkeit. Schließlich wurde noch „eine ganz besondere Auszeichnung“, der Kulturpreis, vergeben an alle Mitwirkenden der Weilheimer Passion. „Es ist eine fantastische Leistung, die alle unter der Leitung von Yvonne Brosch, Andreas Arneth und Stefan Niebler vollbracht haben“, fand Remesch nur Worte bewundernder Anerkennung. In insgesamt neun restlos ausverkauften Vorstellungen erweckten etwa 200 Beteiligte das alte Weilheimer Werk eindrucksvoll zum Leben und schufen so ein bleibendes Andenken an die großartigen künstlerischen Leistungen vergangener Epochen. Über die Verleihung der Ehrenzeichen berichten wir in einer der nächsten Ausgaben.

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