Kreisboten-Serie: Wandern im Blauen Land

Der Kirnberg-Rundweg in Schöffau

Hochplateau vor Weiler Kirnberg
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Am Hochplateau vor dem Weiler Kirnberg angekommen.

Schöffau – Die Wandermöglichkeiten im Blauen Land sind sehr abwechslungsreich. Heute beschreibt die Kreisboten-Rundwege-Serie den Kirnberg-Weg.

Schon beim Einfahren in den Ort Schöffau ist eine Idylle zu spüren. Die Fassadenmalereien am Dorfgasthof Lieberwirth, die Pfarrkirche St. Anna oder der alte Getreidestadel mit Zierbünden zeugen vom bayerischen Ortsflair. Ausgangspunkt des Rundwegs ist der Wanderparkplatz neben der Kirche oder auch am Sportplatz. Circa 6,4 Kilometer sind insgesamt zurückzulegen.

Beim Verlassen des Ortes begibt man sich auf geteertem Weg zum und durch den Weiler Kalkofen. Rechter Hand kommt der Blaslhof, der mit seinen Tieren für Familien mit Kindern eine willkommene Abwechslung bietet, wie zum Beispiel Ponyreiten. Der Bauer Sepp ist außerdem ein Märchenerzähler und deswegen gibt es dort eine Märchenbühne. Auf der aktuell gehaltenen Webseite finden sich alle anstehenden Termine und Informationen.

Dem Rundweg weiter folgend, wandert man auf einer kleinen Straße, bis nach etwa einem Kilometer der Weg nach rechts auf einen Kiesweg abzweigt. Hier geht es durch den Fuchswald hinauf auf eine Anhöhe mit saftigen Wiesen. Die Bank am Feldkreuz, kurz vor dem Weiler Kirnberg, lädt bei herrlicher Aussicht zum Verweilen ein. Von hier aus gleitet der Blick über Schöffau hinaus auf die sanfte, hügelige Voralpenlandschaft, das Ammergebirge und den Staffelsee.

Durch die Hofstelle von Kirnberg gelangt man auf einer asphaltierten Straße wieder Richtung Schöffau. Hier befindet sich reger Straßenverkehr. Deswegen ist etwas Vorsicht geboten. Die Aussicht und eine kleine, 1892 erbaute Lourdesgrotte machen dieses Manko jedoch wett. Zurück in Schöffau bietet der Gasthof Lieberwirth hausgemachte, original bayerische Spezialitäten an.

Abschließend zum Tagesprogramm lädt der Staffelsee zum Baden ein (Gemeindebad in Uffing). Für alle kleinen wie großen Künstler*innen auf jeden Fall wieder die Malsachen in den Rucksack packen. Schließlich handelt es sich um das sogenannte Blaue Land. Der Name steht im Zusammenhang mit Künstlern wie Gabriele Münter, Wassily Kandinsky sowie Franz Marc und andere namhafte. Wieso nicht einmal ein eigenes Werk schaffen und die herrliche Natur malerisch darstellen? Einige der eingesendeten Kunstwerke werden in einer Ausgabe des Kreisboten veröffentlicht. Einsendungen bis 30. September an den Kreisboten-Verlag Mühlfellner KG, Am Weidenbach 8, 82362 Weilheim zu Händen Redaktion Kreisbote richten.

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Von Hermine Leis

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