Kreisboten-Serie: Wandern im Blauen Land

Der Schwaigrohr-Rundweg in Grafenaschau

Pfad durch Schwaigrohrlandschaft.
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Ein kleiner Pfad durch die Schwaigrohrlandschaft.

Region – Die Wandermöglichkeiten im Blauen Land sind sehr abwechslungsreich. Heute beschreibt die Kreisboten-Rundwege-Serie den Schwaigrohr-Rundweg.

Dieser kleine bezaubernde Weg beginnt am Parkplatz beim Fußballplatz in Grafenaschau. Bezaubernd deswegen, weil man schnell merkt, dass hier Märchenerzählungen ihren Beginn gefunden haben mögen. Der Spazierweg führt durch reizvolles Filz mit Blicken auf der einen Seite auf das Hörnle-Bergmassiv und auf der anderen auf das Murnauer Moos.

Vom Parkplatz aus geht es zunächst auf einer Forststraße bis zu einem Abzweig nach links auf den kleinen Trampelpfad, der teils über Holzbohlen, teils über weichen Erdboden, bis nach Grafenaschau weiterführt. Auf der Strecke kann man förmlich die Wichtelmännlein und die Feen zwischen Schilf, kleinen Krüppelbäumen und Moospolstern herumspringen sehen. Hier kommt man mit der eigenen Phantasie wieder in Kontakt, lauscht den Vogelstimmen und atmet den Duft des Waldes.

Mit viel Zeit lässt sich dieses Gefühl ordentlich auskosten. Der Weg ist insgesamt nur vier Kilometer lang und somit gut geeignet für Familien mit kleineren Kindern. Pausen mit Wasserspaß sind erlaubt, wenn Wechselkleidung dabei ist. Der beruhigte Fluss Lahne bietet zu Beginn schon Buchten, wo sich zum Beispiel Steinmännchen bauen lassen und die Füße im Wasser baumeln können. Dieser Weg ist auch bei höheren Temperaturen sehr gut geeignet.

Ein Bienenlehrpfad bietet die Gelegenheit etwas Wissenswertes zu vermitteln. Ebenso extra dafür beschriftete Bäume und Sträucher. Der letzte Teil des Rundwegs, zurück zum Sportplatz, führt durch das malerische Dorf Grafenaschau. Vorbei geht es an geranienbehangenen Balkonen und reich blühenden Vorgärten der Häuser. Eine friedlich dreinblickende Kuhherde bietet noch die Gelegenheit für eine Postkarten-Fotographie.

Für alle kleinen wie großen Künstler*innen auf jeden Fall die Malsachen in den Rucksack packen und das entstandene Gemälde bis zum 30. September an den Kreisboten-Verlag Mühlfellner KG, Am Weidenbach 8, 82362 Weilheim zu Händen Redaktion Kreisbote senden. Das Blaue Land steht für eine herrliche Natur, die nicht nur namhafte Künstler inspirieren konnte. Einige der eingesendeten
Kunstwerke werden in einer Ausgabe des Kreisboten veröffentlicht.

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Von Hermine Leis

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