"Die Aida des Starnberger Sees" Karin Baumüller-Söder tauft neues Kreuzfahrtschiff in Seeshaupt

Eine der schönsten Aufgaben für einen bayerischen Finanzminister. Dr. Markus Söder (Mitte) gratuliert der neuen MS Seeshaupt und freut sich auf die Einnahmen. Von links: Bürgermeister Michael Bernwieser, stellv. Landrätin Andreas Jochner-Weiß, Patin Karin Baumüller-Söder, Wirtschaftsminister Martin Zeil applaudieren. Foto: Müller

Das neueste Schiff der Bayerischen Seenschifffahrt ist mit 60 Metern nicht nur das längste der Flotte, sondern hat auch sonst viele Superlative. Am vergangenen Freitag wurde es am Dampfersteg seiner Patengemeinde von Karin Baumüller-Söder, der Frau des Bayerischen Finanzministers, getauft.

Fahnenschmuck, Festtracht, Abordnungen der Vereine, Böller und Prominenz aus der Landes- und Kommunalpolitik bildeten die Kulisse der Schiffstaufe. Das jüngste „Kind“ der weißblauen Flotte ist eine eindrucksvolle Schönheit mit vielen Qualitäten. Staatsminister Dr. Markus Söder beschrieb das Familienschiff in seiner Eigenschaft als oberster Flottenkapitän als die „Aida des Starnberger Sees“. Wirtschaftsminister Martin Zeil zeigte sich überzeugt von ihrer Anziehungskraft. „Dieses prachtvolle Schiff der Extraklasse bietet Kreuzfahrtvergnügen in Bayern vor traumhafter Alpenkulisse. Der Starnberger See erhält ein echtes Schmuckstück“, sagte er. Für Bürgermeister Michael Bernwieser war das Ereignis ein historischer Tag. Die Schifffahrt sei den Seegemeinden ein ganz besonderes Anliegen, da sie allen Erholungssuchenden romantische und paradiesische Eindrücke Oberbayerns vermittle. Bernwieser dankte dem Geschäftsführer der Seenschifffahrt Walter Stürzl für die Zusammenarbeit sowie die Sonderfahrten für die Seeshaupter. Bereits am ersten Tag haben über 50 Prozent der Einwohner das neue Schiff begrüßt. „Wir haben sogar erwogen, Sie zum Ehrenadmiral der Gemeinde zu ernennen“, scherzte Stürzl. Rainer Miebach, Vertreter der Lux-Werft, erinnerte an die Schwierigkeiten beim Transport und übergab Stürzl die Glocke der Vorgängerin. Dann hatte Taufpatin Baumüller-Söder das Wort. „Ich wünsche dir allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“, besiegelte sie die Namensgebung, begleitet von der Bayernhymne. Nach dem Kommando „Leinen los“ drehte die Seeshaupt eine Ehrenrunde und ging, begleitet von Jubelrufen, auf ihre offizielle Jungfernfahrt.

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