Alexander Dobrindt (CSU) erhält im Wahlkreis 57,2 Prozent der Erststimmen

Direktmandat klar verteidigt

Landkreis – MdB Alexander Dobrindt ließ bei der Bundestagswahl am Sonntag die politische Konkurrenz im Wahl- kreis 226 Weilheim deutlich hinter sich. Auf den CSU-Generalsekretär aus Peißenberg entfielen 57,2 Prozent der Erststimmen.

Weniger gut lief es für seinen bisherigen Bundestagskollegen Klaus Breil von der FDP, dessen Partei nicht mehr im Bundestag vertreten sein wird. Enttäuschung und Entsetzen machte sich am Wahlsonntag nicht nur bei den Liberalen breit, die im Wahlkreis von 15,9 auf 5,2 Prozent abgerutscht sind. Auch die Grünen mussten mit 8,8 Prozent gegenüber 2009 (11,5 Prozent) Stimmen einbüßen. Um 2,6 Prozent zulegen konn- te zwar die SPD, was aber längst nicht reichte, um ihre Kandidatin Angelica Dullinger ins Parlament zu schicken. Womit kaum jemand gerechnet hatte: Die vor Kurzem gegründete AfD (Alternative für Deutschland) übersprang auf Anhieb die Fünf-Prozent-Hürde und positionierte sich mit 5,3 Prozent vor der FDP, den Linken (3,1) Freien Wählern (2,4) und Piraten (1,6). 72,9 Prozent der Wahlberechtigten (2009: 73,8) folgten dem Aufruf zum Urnengang oder entschlossen sich zur Briefwahl. Wie in den Gemeinden gewählt wurde, ist auf der Landkreis-Homepage www.weilheim-schongau.de/ Wahlen nachzulesen.

Von Maria Hofstetter

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