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Vorsatz für neues Jahr: Ohne Alkohol in den Januar

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Von: Stephanie Novy

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Symbolfoto: Mehrere Flaschen Alkohol.
Vielleicht ein guter Vorsatz fürs neue Jahr: Im Januar komplett auf Alkohol verzichten. © Symbolfoto: PantherMedia/dotshock (YAYMicro)

Region – In der (Vor-)Weihnachtszeit und auch an Silvester darf für viele der Alkohol nicht fehlen. Das Caritas-Zentrum Garmisch-Partenkirchen ruft zum „Dry January“ auf.

Der gut gemeinte Gin-Adventskalender der Freundin, der regelmäßige Feierabend-Glühwein mit den Arbeitskolleginnen und -kollegen, der Weihnachtsmarktbesuch mit der obligatorischen Feuerzangenbowle, die vielen Weihnachtsfeiern und schließlich das Weihnachtsfest und Silvester als solches. Trinkanlässe und Alkohol-Rituale gibt es zuhauf.

Studien zeigen zwar, dass sich der regelmäßige Alkoholkonsum in Deutschland in den letzten Jahren verringert hat. Dennoch sind die getrunkenen Mengen in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern immer noch wesentlich höher. „Häufig haben wir unseren eigenen Alkoholkonsum gar nicht im Blick und sind überrascht, wenn wir uns die Trinkanlässe und die Mengen einmal konkret vor Augen halten. Dieses Ziel verfolgt die Aktion ‚Dry January‘“, erklärt Carsten Gahlen, Fachdienstleitung Caritas Fachambulanz.

Aktion aus Großbritannien

Das ursprünglich aus Großbritannien kommende Motto widmet sich während des ganzes Januars dem vollkommenen Verzicht auf alkoholhaltige Getränke. 2012 wurde diese Aktion ins Leben gerufen und findet immer mehr Menschen, die zusammen einen Monat lang keinen Alkohol trinken.

„Der ‚Dry January‘ vermittelt einerseits, sich mit seinem eigenen Alkoholkonsum auseinanderzusetzen und ihn natürlich bestmöglich auch zu reduzieren“, so Gahlen. „Aber andererseits auch, sich vielleicht Fragen zu stellen wie: Könnte ich das risikoarme Maß halten? Wann trinke ich im Alltag Alkohol und aus welchem Anlass? Oder auch: Warum möchte ich auf Alkohol verzichten? Dabei gilt auch, wer sich im Klaren über seinen Konsum ist und im täglichen Leben darauf verzichten kann, ist auch weniger gefährdet an einer Sucht zu erkranken.“

Wer dennoch merkt, dass der eigene Konsum im Alltag einschränkend ist oder feststellt, dass man nicht mit seinem Trinkverhalten einverstanden ist, kann sich jederzeit in der Caritas Fachambulanz für Suchterkrankungen melden. Die Mitarbeitenden sind persönlich für Ratsuchende da. Alternativ gibt es auch ein Onlineberatungsangebot. Die Beratung ist kostenlos und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen unter Schweigepflicht.

Kontakt zur Fachambulanz: Tel. 08821/94348-30

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