Durch die Pylonen gejagt Regen macht Kartfahrern zu schaffen – 100 Starter beim Rennen auf neuer Bergehalde

Schnell und fehlerfrei durch die Pylonen zu kommen, war die Devise für Fabian Christner vom MC Peißenberg (Foto) und die anderen Starter beim Peißenberger Kartslalom. Foto: Halmel

Nicht unbedingt vom Wetterglück verfolgt waren die Kartfahrer auf der neuen Bergehalde. Dauerregen behinderte vor allem die ersten Starter. Auch Sportgeräte, die hin und wieder den Dienst versagten, wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Im Laufe des Tages wurde es besser, so dass die 100 Teilnehmer in den fünf Klassen auf ihre Kosten kamen. Beim Kampf um die schnellste Zeit durch den 150 Pylonen-Kurs kam es auf viele Details an. Auf dem rutschigen Untergrund konnte jeder Verbremser oder ungeplante Drift zu einem Zeitverlust führen. Auch der Zusammenprall mit einem Pylonen sollte vermieden werden, war mangels Halt der Regenreifen aber oft nicht zu verhindern. Eine Zeitstrafe gab es nur, wenn der Pylone komplett aus der Markierung herausgeschoben wurde, oder wenn er umfiel. Nach einem Trainingslauf zum Kennenlernen des Kurses galt es für die Starter zwischen acht und 18 Jahren in zwei Wertungsdurchgängen möglichst schnell und fehlerfrei durchzukommen. Auf den Spitzenpositionen ging es dabei sehr eng zu. In Klasse 5 trennten die ersten Vier lediglich eine Sekunde. Einheimische Fahrer konnten nicht ganz vorne mitmischen. Besser klappte das in einigen anderen Klassen. Timo Erhard vom gastgebenden MC Peißenberg gewann die Klasse 4. Seine Teamkollegin Manja Beiersdorf belegte dort Rang drei. Ebenfalls Position drei erkämpfte sich Marcel Tafertshofer vom MC Peißenberg in der Klasse 1. In der Teamwertung der sechs besten Fahrer landeten die Peißenberger hinter dem MSC Steingaden auf Platz zwei. Der MC Weilheim holte sich im Feld von insgesamt neun Clubs Rang sechs.

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