Eberfings Trainer Peter Wild fehlen nach 1:7-Klatsche die Worte

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ROLAND HALMEL ASV Antdorf Zwei unterschiedliche Vorstellungen bot der ASV Antdorf in seinen letzten beiden Spielen. Beim SV Bad Heilbrunn war die Leistung beim 1:1 eher mager. Dafür steigerte sich der ASV im Derby gegen den FC Penzberg deutlich. Die Elf von Trainer Thomas Simmeth wurde dafür mit einem 2:1-Erfolg belohnt. In Bad Heilbrunn boten beide Teams bis zur Pause einige sehenswerte spielerische Momente. Torchancen waren aber eher dünn gesät. Einige der wenigen nutzte Toni Streicher (27.) zur 1:0-Pausenführung des ASV. Nach einer Stunde glichen die Hausherren durch Stefan Bachhuber aus. Die Gäste haderten bis zum Schluss mit dem Schiedsrichter, der einen Hand- und einen Foulelfmeter verweigerte. Kurz vor dem Ende vergab Max Panholzer die letzte Chance der Antdorfer auf die drei Punkte. Mit sehr viel Engagement startete der ASV dann ins Derby gegen Penzberg. Er musste aber einen Dämpfer in Form des Kopfballtores von Sebastian Batton (14.) wegstecken. Danach war von der Penzberger Offensive mit Ausnahme einer Drangphase zu Beginn der zweiten Hälfte nur noch wenig zu sehen. Die Antdorfer bestimmten über weite Strecken das Geschehen. Nach dem Ausgleich durch Stefan Streicher (25.) verzeichnete der ASV drei Aluminiumtreffer innerhalb von zehn Minuten. Dem überragenden Streicher gelang erst nach der Pause das überfällige 2:1. Angesichts der schwülwarmen Temperaturen verflachte danach das Spiel. Beide Teams kamen noch zu jeweils einer Chance, die aber nichts mehr einbrachte. FC Penzberg Die Derbyniederlage in Antdorf konnte der FC Penzberg verkraften. Durch das 0:0 zuvor gegen die FT Starnberg 2 im Nachholspiel und die Niederlage von Konkurrent Eberfing war der Klassenerhalt vorzeitig in trockenen Tüchern. „Bei uns war die Luft raus“, bekannte FCP-Coach Sepp Siegert nach der 1:2-Niederlage in Antdorf. Wesentlich besser präsentierten sich die Penzberger gegen Starnberg 2. Gegen den Aufstiegskandidaten hielt der FCP gut dagegen. Die besseren Möglichkeiten bis zur Pause verzeichneten zwar die Gäste. Christian Schmidt hielt seinen Kasten aber sauber. In der zweiten Hälfte gestalteten die Penzberger die Partie ausgeglichen. Maxi Kalus (70.) und Marco Friedrich hatten sogar den Siegtreffer auf dem Fuß. Es blieb jedoch beim 0:0. SV Eberfing Nach seinem Aufstieg droht dem SV Eberfing der Abstieg. Durch zwei Niederlagen gegen die direkte Konkurrenz kann die Elf von Trainer Peter Wild nur noch den Relegationsplatz erreichen. Beim BCF Wolfratshausen kam der SVE mit 1:7 unter die Räder. Danach verloren die Eberfinger beim Lenggrieser SC mit 0:2. „Mir fehlen die Worte“, war Wild nach der Pleite bei der BCF-Reserve bedient. Nach knapp einer halben Stunde lag sein Team durch einen Dreierpack der Gastgeber (11., 28., 32.) bereits mit 0:3 hinten. Nach dem 1:3 durch Wolfgang Plonner (60.) keimte wieder etwas Hoffnung auf. Im Gegenzug stellten die Wolfratshauser (61.) aber umgehend den alten Abstand her. In der Schlussphase schenkten die Hausherren den schwachen Eberfingern noch drei weitere Tore (80., 84., 89.) ein. In Lenggries, dort holte der SVE vor über einem halben Jahr den letzten Sieg, traten die Gäste stark ersatzgeschwächt an. Durch einen Kopfballtreffer von Besch (10.) gerieten sie einmal mehr früh in Rückstand. Durch die harte Gangart der Lenggrieser ließen sich die Eberfinger aber immer wieder den Schneid abkaufen. Bis zur Pause kam die Wild-Truppe durch Klaus Führmann (36.) und Dennis Lütgenhaus (41.) dennoch zu zwei guten Ausgleichschancen. Das 2:0 durch Kammermeier (63.) für die Gastgeber, die nicht viel besser waren, besiegelte dann die Niederlage der Gäste.

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