IHK-Regionalausschüsse ehren Absolventen der Sommerprüfungen 2016/2017

Eine Geschichte mit Happy End

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Die Besten der IHK-Sommerprüfungen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau mit Weilheims dritter Bürgermeisterin Angelika Flock und dem IHK-Regionalvorsitzenden Herbert Klein (Mitte).

Weilheim – Geschichten mit Happy End gibt es immer wieder. In diesem Falle waren es erfolgreiche Berufsabschlüsse. Am vergangenen Dienstag verabschiedeten die Regionalausschüsse Weilheim-Schongau und Landsberg am Lech die erfolgreichen Absolventen der Sommerprüfungen aus insgesamt 59 IHK-Berufen.

Eingeladen waren alle 463 Prüflinge (278 aus Betrieben in Weilheim-Schongau, 185 aus Landsberg am Lech). Zur Abschlussfeier in die Stadthalle kamen 88 von ihnen mit Eltern, Familienangehörigen, Firmenchefs und Freunden. Besonders geehrt wurden dabei die 28 Prüfungsbesten mit Notendurchschnitten von 1,4 und besser. Wie hoch die Wertschätzung der jungen Frauen und Männer ist, zeigte die große Teilnahme von Vertretern aus Kommunal- und Landespolitik, Berufsschulen, der Handwerkskammer, Ämtern und Behörden. Karl-Heinz Grehl, als Stellvertreter von Andrea Jochner-Weiß, gratulierte im Namen des Landkreises, dankte den ausbildenden Betrieben und prophezeite den Absolventen gute Berufsaussichten. „Fachkräfte werden gesucht. Nehmen Sie ihre Chancen war und suchen Sie sich den richtigen Job. Nehmen Sie dafür den jetzigen Schwung und ihre Zuversicht mit. Wir können es gebrauchen“, sagte er und forderte ebenfalls zum Engagement für Europa und das Allgemeinwohl auf.

Auch Weilheims dritte Bürgermeisterin, Angelika Flock, glaubt an beste Aussichten für die neuen Fachkräfte, riet aber, sich nicht auf dem erworbenen Kenntnisstand auszuruhen. Er sei nur ein erster Schritt, auf dem aufgebaut werden müsse. In seiner anschließenden Festrede verglich der Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses, Herbert Klein, die erworbenen Berufsabschlüsse mit einer Geschichte mit Happy End. Auf diesen guten Ausgang könne jeder stolz sein, die Absolventen aber ebenso die unterstützenden Eltern, Ausbilder und Lehrer. Er appellierte dabei an die Unternehmen und Betriebe den jungen Menschen der Region auch weiterhin die Chance einer guten Ausbildung zu geben. Diese Investition sei die wirksamste Methode, dem Facharbeitermangel zu begegnen. Klein attestierte am Schluss seiner Rede den jungen Facharbeitern, lernwillig, leistungsbereit und begeisterungsfähig zu sein. „Behalten Sie diese Tugenden und ich bin sicher: Alles wird gut“, sagte er.

Ein Tipp für künftige Azubis zum Erreichen guter Noten kam von den diesjährigen Spitzenreiterinnen Ines Schwendner (Weilheim-Schongau), Christina Steber und Anna Maria Wallrapp (Landsberg am Lech): Wenn der gewählte Beruf Spaß mache und gute Lehrer und Ausbilder unterstützten würden, dann sei das schon die halbe Miete.

Von Georg Müller

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