Feldgeschworene für 25 Jahre Ehrenamt geehrt

Im Dienste der Grenzen

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Bei der Verleihung v.li.: Susanne Keller, Ehefrau von Stefan Greinwald, Andrea Jochner-Weiß, Hubert Rößle, Angelika Jais und Norbert Essich, Bürgermeister von Schwabbruck.

Landkreis – Sorgfalt, Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Redlichkeit sind Eigenschaften, die bei der Kennzeichnung von Grundstücksgrenzen und Flurstücken besonders gefragt sind. Seit 25 Jahren werden diese Anforderungen von den Feldgeschworenen Stefan Greinwald aus Seeshaupt, Leonhard Schilcher aus Wildsteig, Michael Kögel aus Schwabbruck und Hubert Rößle aus Schwabbruck erfüllt. Dafür wurden sie geehrt.

„Sie sind hier, weil Sie seit 25 Jahren etwas ganz Besonderes machen“, betonte die Landrätin Andrea Jochner-Weiß, die im Namen des Bayerischen Staatsministers der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Albert Füracker, die Ehrenurkunden im Landratsamt Weilheim verlieh. Zu dieser konnten jedoch nur Stefan Greinwald und Hubert Rößle anwesend sein. Als „Hüter der Grenzsteine und Abmarkungen“ hätten sich die Feldgeschworenen ein großes Wissen angeeignet, welches nicht einfach so weitergegeben werden könne. „Egal ob es stürmt oder schneit, Sie müssen da sein“, so Jochner-Weiß. Gerade in Zeiten von Geoinformationssystemen, hochpräzisen Messgeräten und digitalen Karten sei das Wissen der Feldgeschworenen auch heutzutage immer noch unentbehrlich. Dankbar für ihre Arbeit zeigte sich auch die Leiterin des Amts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Weilheim, Angelika Jais. „Sie sind unverzichtbar und bringen das Wissen von draußen mit“, so Jais, die den Geehrten zudem das Buch „ Wie Bayern vermessen wurde“ überreichte.

Von Maria Lindner

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