Feldgeschworene für 25 und 60 Jahre Wirken ausgezeichnet

Ehre wem Ehre gebührt

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Bei der Verleihung hinten v. li. Georg Leis, Bürgermeister Eberfing; Klemens Holzmann, Bürgermeister Eglfing; Guntram Vogelsgesang, Bürgermeister Hohenfurch; Martin Höck, Bürgermeister Raisting und Stefan Weber, geehrter Feldgeschworener. Vorne v. li. die geehrten Feldgeschworenen Andreas Reiser und Franz Walser, Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Sebastian Brömauer, geehrter Feldgeschworener und Michael Lill, stellvertretender Amtsleiter Vermessungsamt in Weilheim.

Landkreis – „Ein ganz besonderes Ehrenamt“ sei das des Feldgeschworenen, sagte Landrätin Andrea Jochner-Weiß als sie die Ehrenurkunden aushändigte.

Verliehen wurden die Urkunden vom Bayrischen Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Dr. Markus Söder. Franz Walser aus Eglfing, Stefan Weber aus Raisting und Andreas Reiser aus Eberfing wurden jeweils für ihr 25-jähriges Wirken als Feldgeschworene geehrt.

Sebastian Brömauer aus Hohenfurch wurde offiziell für 60 Jahre in diesem Ehrenamt ausgezeichnet, obwohl er es bereits seit 68 Jahren ausübt. Allerdings wurde die Auszeichnung für 60 Jahre bisher noch nicht verliehen. Um diesen Fehler zu beheben, wurde kurzfristig extra beim Ministerium in München eine Urkunde abgeholt. Außerdem sicherte Jochner-Weiß Brömauer bei seiner Ehrung für 70 Jahre Wirken als Feldgeschworener in zwei Jahren „ein großes Fest“ zu.

Die Institution der Feldgeschworenen sei das älteste bekannte und noch erhaltene kommunale Ehrenamt in Bayern, sagte Jochner-Weiß. Die Männer und Frauen würden viel Zeit bei Wind und Wetter in die Termine investieren, die auch oft lange dauern würden. „Ihr wisst, wo die Grenzen sind, Ihr wisst genau Bescheid“, so Jochner-Weiß weiter.

Um die vier Männer für ihre Verdienste zu würdigen, waren auch die Bürgermeister des jeweiligen Heimatorts der Feldgeschworenen ins Landratsamt gekommen. Georg Leis, Bürgermeister von Eberfing, hatte dafür sogar seinen Urlaub unterbrochen.

Neben den Urkunden bekamen die Geehrten Präsente von Michael Lill, stellvertretender Amtsleiter des Vermessungsamtes in Weilheim, übergeben. Für Walser, Weber und Reiser gab es jeweils das Heft „Wie Bayern vermessen wurde“ und für Brömauer eine Kopie der ersten Vermessung seiner Heimatgemeinde. Wenn es nach ihnen gehe, werde es das Ehrenamt des Feldgeschworenen für immer geben, sagte Lill.

Von Sofia Wiethaler

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