Einblicke in private Paradiese – Sechs Gärten aus dem Landkreis öffnen am 26. Juni ihre Türen

Die „Maulwürfe“, die Kindergruppe des Gartenbauvereins Habach-Dürnhausen, hat den Garten an der Krautgartenanlage selbst gestaltet. Der Garten kann, wie sechs andere im Landkreis, am Tag der offenen Gartentür besichtigt werden. Foto: Kraus

– Private Gärten stellen ihre Paradiese der Öffentlichkeit zur Verfügung: Das ist Sinn und Zweck des Tags der offenen Gartentür, der heuer am Sonntag, 26. Juni, von 10 bis 17 Uhr stattfindet. Aus dem Landkreis machen sechs Gärten aus Habach, Iffeldorf und Weilheim bei der Aktion mit.

Birgit Wehnert, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege, stellte den Garten der „Maulwürfe“ bei den Krautgärten in Habach vor. „Die Kinder haben den Garten gestaltet“, berichtet die Expertin. Die „Maulwürfe“ sind die Kinder und Jugendlichen des Gartenbauvereins Habach-Dürnhausen, die von Ingrid Berkmüller, Natalie Morres und Andrea Eibl angelernt werden. Neben einem Barfußpfad befinden sich im Garten der „Maulwürfe“ ein großes Gemüsebeet, Beeren- sträucher, ein kleiner Brunnen und eine Hütte. Die Gruppe trifft sich einmal im Monat und baut an, bastelt und macht Unternehmungen in freier Natur. Der „Maulwurf“-Garten ist nur einer von sechs, die am 26. Juni inspiziert werden können. In Habach zeigen außerdem Sabine und Benno Porsch, was in ihrem Garten am Anwesen Im Sonnental 14 steckt. Zudem beteiligen sich zwei Gärten aus Iffeldorf an der Aktion. Die Sache hat allerdings einen Haken: Übereinstimmend berichten beide Gartenbesitzer von den schlimmen Verwüstungen, die ein Hagelunwetter in ihrem Garten hinterlassen habe. „Das Gemüse wurde komplett durch die Hagelkörner zerstört“, erklärt Max Schmerbeck, einer der teilnehmenden Gartenbesitzer an der Sengstraße 15 in Iffeldorf. Kürbis, Zucchini, Mangold und Brokkoli wurden vernichtet. Der andere Garten in Iffeldorf befindet sich an der Jägergasse 5. Die Besucher in Iffel­dorf werden gebeten, ihr Auto am Osterseenparkplatz abzustellen. Zum Pressetermin waren auch Andrea Jochner-Weiß, stellvertrentende Landrätin, und Gerda Walser, die Vorsitzende des Kreisverbands für Gartenkutur und Landespflege, gekommen. Ein Tag der offenen Gartentür sei für Gartenfreunde die Gelegenheit, Anregungen und Ideen zur eigenen Gartengestaltung zu sammeln. Die Besucher können an diesem Tag Gartenräume betreten, die sonst „nur über den Zaun betrachtet“ werden können, sagt Kreisfachberaterin Birgit Wehnert. Das Programm für den Tag der offenen Gartentür komplettieren zwei Teilnehmer aus Weilheim: Zum einen mehrere Gärten aus dem Kleingartenverein „Am Gögerl“ und zum anderen Janna Konstantin, die dabei auch ihre großen überdachten Terrassen mit exotischen Kübelpflanzen sowie Sträucher und Beete ihres Anwesens an der Hörnlestraße 5 zeigt. „Hoffen wir auf gutes Gemüsewetter“, lautet Janna Konstantins Wunsch.

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