Was lange währt, wird endlich gut

Generalsanierter Zentralbau des Weilheimer Gymnasiums eingeweiht

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Noch einmal Schulbank drücken: im neuen Physiksaal durfte auch Landrätin Andrea Jochner-Weiß (vorne, zweite v. re.) mit Gästen und Hausherrin Beate Sitek (hinten Mitte) auf den schönen roten Stühlen Probe sitzen.

Weilheim – Mit flotten Big Band-Klängen, Reden und der kirchlichen Segnung wurde vor Kurzem der generalsanierte Zentralbau des Gymnasiums Weilheim nach zweijähriger Bauzeit seiner Bestimmung übergeben.

Landrätin Andrea Jochner-Weiß begrüßte hierzu zahlreiche Festgäste, darunter Regierungspräsidentin Maria Els, Ministerialrat Dr. Wolfgang Mutter vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und Bürgermeister Markus Loth. Natürlich waren auch zahlreiche Vertreter des Kreistags, des Landratsamtes, der planenden und ausführenden Firmen und das Lehrerkollegiums des Gymnasiums anwesend.

Jochner-Weiß ging in ihrer kurzen Ansprache nochmals auf die Historie des Bauvorhabens ein, dessen Planungen im Jahr 2013 begannen. 40 Klassen- und Fachräume sowie die komplette Verwaltung der Schule finden auf den insgesamt 8 000 Quadratmetern Geschossfläche Platz. Die geschätzten Gesamtkosten von 22,5 Millionen Euro werden um zirka zehn Prozent unterschritten. Jochner-Weiß dankte Oberstudiendirektorin Beate Sitek, den Lehrern, Schülern und Baufachleuten, sowie den Mitarbeitern ihres eigenen Hauses, allen voran Burkhard Kielau und seinem Team.

„Wo Schulen wachsen, steht es wohl im Lande“, zitierte Regierungspräsidentin Maria Els Martin Luther in ihrem Glückwunsch an die Schulfamilie. Bürgermeister Loth dankte der engagierten Lehrerschaft mit Sitek an der Spitze, die viele zusätzliche Angebote für die Schüler ermöglichen. „Sie verbringen viel Zeit hier“, so Loth, und deshalb sei es wichtig, dass man sich auch wohlfühlt – was im neugestalteten Zentralbau jetzt der Fall sei. Ministerialrat Dr. Mutter betonte mit „Erleichterung und Freude“, dass nun noch bessere Voraussetzungen für den Erziehungs- und Bildungsauftrag geschaffen seien.

Schulleiterin Sitek lobte, Weite, Helligkeit und Freundlichkeit des sanierten Gebäudeteils und die gute Ausstattung im Hinblick auf die Digitalisierung. In die Gestaltung sei die Schule von Anfang an einbezogen gewesen, auch wenn natürlich aus schulischer Sicht noch „Luft nach oben“ gewesen wäre. An die Adresse des Sachaufwandsträgers Landkreis meinte sie: „Sie verwalten das Geld des Steuerzahlers bestens, wenn Sie es in Schule und Bildung investieren.“ Und so schloss sie ihre Rede, auch mit Blick auf die fehlenden Turnhallen, mit dem Satz: „Nach dem Bau ist vor dem Bau und ich blicke voller Zuversicht zum Sachaufwandsträger!“

Nach der kirchlichen Segnung durch den evangelischen Pfarrer Corvin Wellner konnten sich alle bei einem Rundgang ein Bild vom Ergebnis der Generalsanierung machen, bevor beim Imbiss noch viele Gespräche geführt wurden – vermutlich auch zur Turnhallensituation.

Von Bianca R. Heigl

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