Eishackler holen keine Punkte

Die nachweihnachtliche Bescherung ging bei den Peißenberger Eishacklern daneben. Erstmals in dieser Saison blieb die Truppe von Trainer Norbert Strobl an einem Wochenende ohne einzigen Punkt. Einziger Trost nach der 2:5 Niederlage beim ESV Königsbrunn und dem 5:8 beim EC Pfaffenhofen, die Konkurrenz schwächelt ebenfalls, so dass der Abstand der Peißenberger auf die Verfolger nur unmerklich schrumpfte.

In Königsbrunn lief auf beiden Seiten zunächst nur wenig zusammen. Nach neun Minuten musste die Partie wegen eines Lochs im Eis auch noch unterbrochen werden. Nach der unfreiwilligen Pause gingen die Hausherren durch Krafczyk (11.) in Führung. In Überzahl baute Patrick Weigant (17.) den Vorsprung noch aus. Die Peißenberger hingegen wussten ihre spärlichen Möglichkeiten nicht zu nutzen. Einen Fehler der Eishackler nutzten dafür die Hausherren durch Marc Weigant (26.) zum dritten Treffer. Danach ging ein Ruck durch die Peißenberger. Gegen die taktisch diszipliniert spielenden Königsbrunner taten sie sich aber weiterhin schwer. Erst Manfred Schreiber (33.) brach den Bann mit dem ersten Eishackler-Tor. Die Hoffnung auf eine Wende bekam zu Beginn des Schluss- durchgangs aber wieder einen Dämpfer, als Patrick Weigant (42.) auf 4:1 stellte. In der Folge mühten sich die Peißenberger um Resultatsverbesserung. Den guten ESC-Goalie konnte nur noch Schreiber ein weiteres Mal überwinden. Das war zu wenig, um die Niederlage, die Gossmann (52.) mit dem 5:2 endgültig besiegelte, zu verhindern. „Meine Spieler waren zu sehr zufrieden und haben nicht die nötige Einstellung auf das Eis gebracht“, schimpfte Strobl. Diese Probleme setzten sich auch im ersten Drittel in Pfaffenhofen fort. In allen Mannschaftsteilen präsentierten sich die Gäste überaus schwach. Einzig Marek Pospisil stemmte sich mit seinen beiden Treffern (3.,13.) gegen die Hausherren. Das war aber zu wenig, um dem Schlusslicht Paroli zu bieten. Die entfesselten Pfaffenhofener trafen durch Spindler (1.), Vokaty (8.,19.), Pfafferott (10.) und Heinzmann (14.) gleich fünf mal im Eröffnungsdrittel, wobei die EIshackler noch gut bedient waren, da die Gastgeber weitere gute Chancen ausließen. Erst im zweiten Durchgang besannen sich die Peißenberger eines Besseren. Schreiber (23.), sowie Andi Pfleger (33.) und Timmo Weindl (39.) brachten die Gäste bei einem Gegentreffer des EC durch Löwenberger (27.) wieder auf Schlagdis- tanz heran. Danach lag der Ausgleich mehrmals in der Luft. Die Eishackler scheiterten immer wieder am ECP-Keeper Tomasik. Die Vorentscheidung fiel dann bei Überzahl der Gäste. Vokaty markierte mit einem Alleingang das 7:5. Das letzte Tor der Hausherren fiel dann in das zu dem Zeitpunkt bereits verwaiste TSV-Gehäuse. „Besser haben wir jetzt unseren Einbruch als im Februar“, nahm Strobl die Niederlage mit Galgenhumor. Am Freitag gastierte sein Team beim Nachholspiel in Nürnberg, am Sonntag um 17 Uhr kommt Memmingen nach Peißenberg und am 6. Januar geht es nach Buchloe.

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