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Eishockey-Benefizspiel der Gasoline-Gang aus Peißenberg

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Von: Roland Halmel

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Eishockeyspiel für den guten Zweck
Die Peißenberger Gasoline Gang rockte bei einem Benefizspiel auch das Eisstadion. © Symbolbild: Bildagentur PantherMedia / dotshock (YAYMicro)

Peißenberg – Vor Weihnachten ließ es die Gasoline Gang aus Peißenberg bei ihrer Rock-Party krachen und kurz nach der Bescherung rockte die „Benzin-Bande“ auch noch das Eisstadion. Die Gang stellte eine illustre Eishockeytruppe zusammen, die bei einem Benefizspiel gegen eine Auswahl des Sternstunden-Teams des Bayerischen Rundfunks die Schläger kreuzte.

Gut 400 Zuschauer sorgten dabei für eine tolle Kulisse in der Eishalle. „Damit sind wir total zufrieden“, freute sich „Ober-Benziner“ Franco Colle, der selbst auch die Schlittschuhe schnürte, über die gute Resonanz. „Wir kommen immer gerne nach Peißenberg“, lobte Bettina Naumann vom Sternstundenteam, das bereits zum dritten Mal in der Marktgemeinde antrat, die gute Organisation des Benefizspiels, bei dem sich die Besucher auch überaus spendierfreudig zeigten.

Für die „Sternstunden“, die sich für Kranke oder in Not geratene Kinder einsetzen, gab es Spenden von 2 160 Euro. Die gleiche Summe kam auch dem Nachwuchs der Peißenberg Miners zugute. „Ein tolles Ergebnis“, waren sich Gasoline Gang und das Sternstunden-Team hinterher einig. Nichts auszusetzen gab es auch am Auftritt der beiden Eishockeyteams, selbst wenn die von Stefan Zenger betreute Sternstunden-Truppe durch einige krankheitsbedingte Ausfälle nicht in Bestbesetzung antreten konnte.

„Das wird heute zweistellig“, prophezeite Ex-Profi Michael Baindl, inzwischen Trainer beim TEV Miesbach, nach dem frühen Führungstreffer der Sternstunden-Mannschaft, bei der unter anderem auch der frühere Bad Tölzer „Floppo“ Zeller, aber auch einige Peißenberger wie die Brüder Felix und Florian Barth oder Stefan Höck spielten. Mit Martin Andrä und Dejan Vogl trugen zudem zwei aktuell aktive Miners-Spieler das Trikot des Auswahlteams.

Die Gasoline-Gang hielt mit einigen namhaften „Gastspielern“ dagegen. DEL2-Spieler Fabian Dietz ließ es sich nicht nehmen seinen kurzen Weihnachtsurlaub bei der Familie in Peißenberg für einen Auftritt auf dem Eis zu nutzen. „Das macht Spaß“, meinte der 24-jährige Spieler des EV Ravensburg, der unter anderem mit dem früheren Peitinger Simon Maier, aber auch Daniel Lenz oder Torhüter Michael Resch (ehemals Peißenberg) in einem Team spielte. Die Prognose von Baindl trat am Ende nicht ganz ein. Die Zuschauer in der Halle und an den Bildschirmen, da das Sprade TV-Team der Miners die Partie live auf YouTube übertrug, bekamen in der regulären Spielzeit zwar 16 Tore aber keinen Sieger zu sehen. Nach dem 8:8 musste das Penaltyschießen entscheiden und da hatte das Gasoline-Team die Nase vorne. „Das Ergebnis war bei der rundherum gelungenen Veranstaltung aber nebensächlich“, waren sich hinterher alle Beteiligten einig.

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