Jugendabteilung des TSV Peißenberg registriert bei Terminen über 1 000 Kufenflitzer

Eislaufschule "super gelaufen"

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Pinguin und Bär als Laufhilfen für die kleinen Kufenflitzer. Im Hintergrund Betreuer Peter Engel, einst Eishockeytorhüter beim TSV Peißenberg.

Peißenberg – Früh übt sich, wer einmal ein echter Kufencrack werden will: Wenn am Sonntagvormittag im Peißenberger Eisstadion die TSV-Eislaufschule ihre Tore öffnet, dann herrscht in der Halle an der Pestalozzistraße ein richtiges Gewusel. Rund 100 Kinder sind es im Durchschnitt, die jeweils zu den Terminen kommen.

Eingeteilt in drei verschiedene Leistungsgruppen lernt der Nachwuchs auf spielerische Art übers Eis zu kurven. Während sich die ganz Kleinen noch an Laufhilfen festhalten, bugsieren die größeren Kinder mit Hockeyschlägern schon alte Kartreifen durch Parcours. Bei den Fortgeschrittenen geht es also schon um Schnelligkeit und Athletik.

Organisiert wird das Ganze von Andreas Nachtmann und Manuel Jesse. Die beiden können auf ein rund 25-köpfiges „Lehrerteam“ mit ehemaligen und aktiven Eishockeyspielern zurückgreifen.

Das Ziel der Eislaufschule: Möglichst viele Kinder für die TSV-Nachwuchsteams rekrutieren. „Im letzten Jahr gingen 65 Kinder direkt von der Eislaufschule zum Eishockey. Das ist eine ordentliche Hausnummer“, ist Nachtmann mit der Resonanz mehr als zufrieden.

Das Nachwuchskonzept ist ein wichtiger Baustein in der Vereinsstrategie. Seit längerer Zeit schon setzen die TSV-Eishackler in der Kampfmannschaft überwiegend auf heimische Spieler: „Dafür muss ich ganz unten eine möglichst breite Basis schaffen“, erklärte Nachtmann. Ihm und seinen Kollegen macht die Arbeit mit den Kindern „richtig Spaß, weil man vor allem bei den Anfängern relativ schnell Erfolge sieht“. Zielgruppe sind Kinder im Alter zwischen drei und elf Jahren. Voraussetzung ist, dass sich die Kinder ohne Eltern allein aufs Eis trauen. „Wenn Kinder und Betreuer lachend und erschöpft vom Eis gehen“, so Nachtmann, „dann haben wir alles richtig gemacht.“

Die zu Ende gehende Saison sei diesbezüglich „super gelaufen“. Und auch 2018/2019 wird an Sonntagvormittagen in der Eishalle wieder ein Gewusel herrschen: „Es geht mit der Eisschule definitiv weiter“, versprach Nachtmann.

Bernhard Jepsen 

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