Enduro-Rennen: 500 Zuschauer – Spannende Zweikämpfe auf dem Maisfeld

In der Rennsportgemeinde erfreuen sich die Enduro-Rennen des MC Peißenberg steigender Beliebtheit. Die dritte Auflage, die diesmal auf einem abgeernteten Maisfeld bei Forst-Linden stattfand, zog 110 Fahrer und Fahrerinnen aus der ganzen Region und weit über 500 Zuschauer an.

„Wir wachsen weiter“, freute sich Rennorganisator Martin Wagner über den guten Zuspruch. Das Starterfeld zeigte sich dabei bunt gemischt, vom Anfänger, der gemächlich seine Runden auf dem etwa 1000 Meter langen Kurs drehte, bis zu den Profis wie Dennis Baudrexl und Dennis Ullrich, die die Konkurrenz in Grund und Boden fuhren. Beide Enduro-Cracks, die zu den hoffnungsvollen deutschen Nachwuchstalenten zählen, gingen aber außer Konkurrenz an den Start. „Die waren einfach zu gut“, meinte Wagner. Zum Starterfeld der Klasse bis 250 ccm gehörte auch eine waschechte Staatsmeisterin. Die erst 16-jährige Österreicherin Milena Hörhager mischte auch in Forst die männliche Konkurrenz ordentlich auf. Im Finale musste sie sich aber knapp Michael Schwägerl aus Epfach geschlagen geben. Alois Fiechtner landete dahinter auf Rang drei. Um in den Endlauf der besten 24 Starter zu kommen, mussten sich die Teilnehmer davor in den beiden Vorläufen behaupten. Die Zuschauer bekamen dabei zahlreiche Zweikämpfe um die Positionen in den engen Kurven geboten. Auch der eine oder andere Sturz blieb nicht aus. „Die sind aber alle glimpflich ausgegangen“, erklärte Wagner. Die zehn Minuten plus zwei Runden, die jedes Rennen dauerte, stellte Mensch und Material auf eine harte Probe. „Die Strecke hat unheimlich viel Grip. Für Hobbyfahrer ist das schwer, aber machbar“, meinte Enduro-Legende Stefan Dirnhofer, der ebenfalls am Start war, der aber auf eine Finalteilnahme verzichtete. Spannend ging es dabei zu, wobei der Start vorentscheidend war. Wer an der ersten Kurve in Front lag, hatte gute Chancen auch am Ende vorne zu liegen, wie Bernd Hubert, der vor Christian Moehrle aus Epfach die Klasse über 250 ccm gewann. Bei den vierrädrigen Quads war Max Kotz aus Halblech nicht zu schlagen. Achtbar schlugen sich auch die Lokalmatadore. In der kleinen Klasse belegte Thomas Werkmeister aus Wessobrunn Rang fünf. Odilo Kübler kam auf Position sieben. Bei den schweren Maschinen erreichte Sepp Sieber Platz sechs, Michael Welscher aus Oderding kam als Zehnter ins Ziel.

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