Energiemanager Marco Schwentzek sieht bei städtischen Gebäuden noch viel Einsparpotenzial

Mit Sanierung auf gutem Weg

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Die Einstellung der Heizungsregelung (hier im Rathauskeller) gehört auch zu Marco Schwentzeks Aufgaben.

Weilheim – Um die steigenden Energiekosten auffangen zu können, müssen der Stromverbrauch weiter gesenkt und die energetische Gebäudesanierung vorangetrieben werden. Dieses Fazit zog Marco Schwentzek, als er dem Stadtrat seinen ersten Statusbericht vorstellte.

Die Stadt hat den Dipl.-Ing. (FH) für Umwelt-und Verfahrenstechnik im April 2014 für die energetische Betreuung der städtischen Liegenschaften eingestellt. Wie Schwentzek berichtete, entfallen knapp 50 Prozent des Wärmeverbrauchs auf Ammer-, Hardt-, Mittelschule und die Zentrale der Feuerwehr. Bei den Stromverbräuchen in den städtischen Liegenschaften führen Mittelschule, Hardtschule und Rathaus mit gesamt 47 Prozent die Liste an. Im Rathaus sind die Stromkosten im Zuge der Umbaumaßnahmen gestiegen. Verhältnismäßig viel Strom wird in Stadthalle, Bücherei und AWO-Kinderhaus verbraucht.

Der Einsatz effizienterer EDV-Geräte im Rathaus, die auf LED umgestellte Beleuchtung in der Hardtschul-Turnhalle sowie die optimierte Lüftung in der Mittelschule haben bereits zu Einsparungen geführt. Nachrüstungsbedarf sieht Schwentzek vor allem bei den Heizungs- und Lüftungsanlagen, die teils mit alten Geräten betrieben werden.

Um die Vielfalt der Anlagen und ihre Details transparenter zu machen soll ein „Log- buch“ eingeführt werden. „Sind die Zählerstände automatisiert, kann auf höhere Verbräuche sofort reagiert werden“, nannte Schwentzek einen weiteren Vorteil des „Logbuches“.

Die Ausführungen des 32-Jährigen fanden im Stadtrat durchwegs ein positives Echo. Liegenschaftsreferent Jochen Knittel (BfW) hob hervor, dass auch mit vielen kleinen Schritten nennenswerte Erfolge erzielt werden können. Energiereferent Karl-Heinz Grehl (Grüne) begrüßte Schwentzeks Bericht und forderte eine rasche Umsetzung der darin enthaltenen Modernisierungsmaßnahmen.

Von Maria Hofstetter

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