Weilheimer Energiemesse lockt 950 Besucher in die Stadthalle – Aussteller durchweg begeistert

Stromspeichertechnik ist der große Renner

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Beim Messerundgang machte die Delegation um Landrätin Andrea Jochner-Weiß (3. v. re.) auch am Stand von Ernst Jörg (4. v. li.)Station. V. li.: Wolfgang Haas, Justina Eibl, Stabsstelle Wirtschaftsförderung Landratsamt; Andreas Scharli, Energiewende Oberland; Vize-Landrat Karl-Heinz Grehl; Ulrich Hach, Wirtschaftsministerium; Robert-Christian Mayer, Vereinigte Sparkassen.

Weilheim – Es kam so, wie es sich die Veranstalter gewünscht hatten: Die fünfte Auflage der Weilheimer Energiemesse am vergangenen Wochenende war keine Massenveranstaltung, sondern eine kleine, aber feine Informationsplattform für fachinteressiertes Publikum.

Rund 950 Besucher kamen an den beiden Messetagen in die Stadthalle, die meisten davon mit „extrem konkreten Planungen“, wie Wolfgang Haas von der Energieberatung Ammer-Lech-Loisach als Mitorganisator bilanzierte: „Es wurde nicht um den heißen Brei herumgeredet, sondern zielorientiert nachgefragt.“ Das detaillierte Interesse freute wiederum die 40 Aussteller: „Sie waren durchweg begeistert“, so Haas: „Unser Veranstaltungskonzept hat sich bestätigt.“

Der große Renner der Messe war nach Auskunft des Energieberaters die Stromspeichertechnik in Verbindung mit Photovoltaikanlagen. Aber auch die Stände, die Holzbausysteme präsentierten, seien voll belegt gewesen. Den Zuwachs in der Branche bestätigte auch Aussteller Ernst Jörg aus Prem: „Der Trend zum ökologischen, gesunden und trockenen Bauen nimmt wahnsinnig zu.“ Jörg war heuer mit seiner Firma bereits zum dritten Mal auf der Weilheimer Energiemesse vertreten: „Bislang ist dabei immer ein Auftrag rausgesprungen.“ Der Holzbau, so Jörg, passe thematisch bestens zur Energiemesse, weil er die Errichtung von Niedrigenergiehäusern ermögliche.

In zwei Jahren wird Jörg sehr wahrscheinlich wieder Gelegenheit haben, seine überwiegend aus heimischen Hölzern gefertigten Systeme auf der Weilheimer Energiemesse zu offerieren. Die Veranstalter (Energiewende Oberland, Vereinigte Sparkassen, Landkreis und Energieberatung Ammer-Lech-Loisach) wollen an dem bewährten Zweijahres-Rhythmus festhalten. Natürlich, so Haas, müsse es noch Gespräche mit den Organisationspartnern geben, „aber ich gehe schwer davon aus, dass es 2018 wieder eine Messe gibt“. Man wolle möglichst schnell die neuen Termine festlegen, um in die Planung für die sechste Auflage gehen zu können. Klinkenputzen bei den Ausstellern muss Haas nicht mehr: „Darauf hätte ich keine Lust. Meine Hauptmotivation ist es, ein Netzwerk unter den Ausstellern zu bilden“, so der Energieberater.

Von Bernhard Jepsen

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