41 Betriebe und Einrichtungen in Weilheim bei Premiere dabei – Schlechtes Wetter hielt die Besucher kaum ab

Große Resonanz für erste EntdeckerTour

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Bei Weckerle erfuhren auch Bürgermeister und Standortförderer Interessantes über die Firma, die ihre Produkte in die ganze Welt liefert.

Weilheim – Die Idee traf ins Schwarze: Auf der ersten Weilheimer EntdeckerTour war nicht nur viel geboten, sie wurde auch gut angenommen. Wenngleich die widrigen Witterungsverhältnisse mit Kälte und Schnürlregen nicht gerade einladend waren, machten sich dennoch viele auf, um Weilheimer Firmen und Institutionen kennenzulernen und vielerorts einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

41 Betriebe und Einrichtungen beteiligten sich an der EntdeckerTour. Und beinahe alle konnten am vergangenen Sonntag einen Besucheransturm verbuchen. Gerade die großen Betriebe waren gefragte Anlaufpunkte, konnte man hier doch einmal wirklich Bereiche der Unternehmen sehen, die sonst der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, und viel Wissenswertes erfahren. Dafür hatten die Unternehmen viel Manpower aufgeboten, überall waren Mitarbeiter da, die den Besuchern ihre Tätigkeit erläuterten, es gab Führungen und jede Menge Informationen aus erster Hand.

Weilheimer Entdeckertour

 © Bianca R. Heigl
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Schon beim ersten „Fairen Frühstück“ im Café VerWeilheim war der Andrang beachtlich und um 10 Uhr kein Sitzplatz mehr frei. Dort wurde „in drei Schichten gefrühstückt“, was allseits großen Anklang fand. Auch bei den Stadtwerken, wo man sich über die vielfältigen Aufgaben des Unternehmens informieren konnte, gaben sich die Besucher die Klinke in die Hand. Hier hatten auch die Kinder ihren Spaß, denn auf zwei Hüpfburgen, die in der großen Fahrzeughalle aufgestellt waren, sowie beim „Hau den Lukas“ war Gaudi garantiert.

Ein Besuchermagnet ganz anderer Art war die Präsentation der Renault Alpine-Neuauflage des legendären Flitzers aus den 1960ern und 1970ern beim Autohaus Doleschal. Hier nutzten viele die Möglichkeit zu einer ersten Proberunde mit dem Boliden. Und beim Forellenhof am Weidenbach legte so mancher Entdecker eine Schmankerlpause mit frischem Steckerlfisch ein. Übrigens hatten viele der Entdeckerstationen auch Kulinarisches zu bieten, wie etwa das HeimatOffice, das ein komplett veganes Buffet anbot, während man sich ausführlich über Pendlerbüros und Co-Working informieren konnte.

Bei der ersten Weilheimer EntdeckerTour war auch die Verkehrswacht mit von der Partie, die sehr mit dem Unbill des Wetters zu kämpfen hatte. Sie checkte am Hochlandhallengelände nicht nur Fahrräder auf Verkehrssicherheit, sondern hatte auch Fahrrad- und Autosimulatoren parat, lud die Besucher zu einem Reaktionstest ein und demonstrierte ihnen mit der „Rauschbrille“, welche Folgen der Alkoholkonsum auf die Motorik hat.

Mit mehr Besuchern gerechnet hatte auch die Handwerkskammer, die im Bildungszentrum alle Werkstätten geöffnet und ein buntes Rahmenprogramm arrangiert hatte. „Es waren zwar nicht so viele Besucher, wie wir erwartet hatten, aber dafür gab es sehr viele gute Gespräche“, berichtete Peter Kokoschka, der Leiter des Bildungszentrums, auf Nachfrage.

Auch Jutta Liebmann vom Amt für Standortförderung, Kultur und Tourismus, die das Projekt initiiert hatte, ist durchwegs zufrieden, wie sie am Montagmorgen im Gespräch mit dem Kreisboten berichtete: „Ich war mit Stefan Frenzel ja selbst den ganzen Tag unterwegs und wir haben durchwegs positive Resonanz erfahren, sowohl von den Firmen und Institutionen, als auch von den Besuchern. Das Wetter war halt echt fies!“

Was den Beteiligten besonders auffiel, war die Tatsache, dass die Besucher besonders interessiert waren, wer kam, der wollte auch etwas wissen. In den öffentlichen Einrichtungen war das ebenso spürbar. So haben mehr als 80 Besucher das Museum besucht, über 30 nahmen die Möglichkeit wahr, einmal ins Museumsdepot zu schauen, das ansonsten nicht zugänglich ist.

Und was sagte der Bürgermeister, der mit Liebmann und Frenzel – trotz Urlaub – eine Runde drehte? „Super!“ Die Standortförderung, die bei der EntdeckerTour auch Feedback-Fragebögen ausgegeben hatte, wartet nun auf den Rücklauf und wird sich dann mit den Beteiligten zusammensetzen. „Wir werden uns alle Meinungen anhören, aber ich denke, eine Wiederholung ist wahrscheinlich“, so Jutta Liebmann.

Von Bianca R. Heigl

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