"Rigi-Rutsch´n" startet in die Sommersaison

Am Freitag geht´s wieder los

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Freuen sich auf die Sommersaison in der „Rigi-Rutsch´n“: Werner Jungwirth, Ingrid Haberl und Johannes Meyer.

Peißenberg – Pünktlich zu den Pfingstferien startet am kommenden Freitag, 18.Mai, die Sommerbadesaison in der „Rigi-Rutsch´n“.

Nach dem zeitlich verkürzten Badevergnügen 2017 – die Instandsetzungsarbeiten nach dem Großbrand konnten im Vorjahr erst im Juni abgeschlossen werden – dürfen sich die Badegäste heuer auf einen normalen Bäderparkbetrieb freuen.

Wieder benutzbar ist zum Beispiel für die Freibadbesucher das Innenbecken im Wärmebereich. „Das ist bei vielen Leuten noch gar nicht richtig angekommen“, bedauert „Rigi-Rutsch´n“-Fördervereinsvorsitzender Werner Jungwirth. Im Zusammenhang mit der Preiserhöhung bei den Saisonkarten (wir berichteten) habe es diesbezüglich einige Nachfragen gegeben. „Im Großen und Ganzen war die Resonanz auf die neuen Preise aber positiv“, betont Gemeindewerksleiterin Haberl. Auch bei schlechtem Wetter wird das Freibad geöffnet haben, bei einem Aufpreis von zehn Euro erhalten die Besucher zusätzlich Eintritt in die Saunalandschaft. Im Zuge der Diskussionen um die Neukonzeption nach dem Großbrand 2016 war unter anderem auch von flexiblen Öffnungszeiten die Rede – doch davon hält Haberl nichts: „Als Gast will ich doch nicht vorher im Internet recherchieren müssen, ob das Freibad wirklich geöffnet hat.“ Auch bei schlechterem Wetter biete die „Rigi-Rutsch´n“ eine „schöne Atmosphäre“: „Bei Regen zu schwimmen, finde ich persönlich zum Beispiel herrlich. Man hat das Bad dann ganz alleine für sich“, so Haberl.

In der rund fünf Wochen dauernden Revisionszeit nach der Winterpause wurden unter anderem kaputte Fliesen im Rutschbecken ausgetauscht, Malerarbeiten erledigt und am 25-Meter-Becken die pflegeintensiven Hecken zwischen Schwimmbereich und Liegewiese entfernt. Als Absperrung dienen nun Holzzaunelemente. Auf Vordermann gebracht wurde auch der Beachvolleyballplatz – und zwar mit einer neuen Einfassung und 26 Tonnen frischem Sand.

„Es ist jetzt soweit alles in Form. Ich freu´ mich riesig, dass es wieder losgeht“, fiebert Haberl dem Saisonstart am Freitag entgegen. In der verkürzten Saison 2017 zählte man rund 45 000 Badegäste. Im Zehnjahresdurchschnitt liegt die Marke bei 61 000. Etwas schleppend läuft bislang der Vorverkauf für die Saisonkarten. Bis vergangenen Freitag wurden erst 212 Karten abgesetzt. Zum Vergleich: 2017 registrierten die Gemeindewerke 659 ausgegebene Saisonkarten.

Von Bernhard Jepsen

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