Erster Schritt ist getan – Integrierte Leitstelle Oberland: Rettungsdienst nimmt Arbeit auf

Die Integrierte Leitstelle Oberland hat mit dem Fachbereich „Rettungsdienst“ ihre Arbeit aufgenommen. „Lange und intensiv haben wir uns auf diesen Tag vorbereitet“, erklärt der designierte Leiter Helmut Ochs.

Parallel zum Um- und Anbau der Leitstelle, die in den Räumen des BRK-Kreisverbandes Weilheim-Schongau in der Johannes-Damrich-Straße untergebracht ist, wurden die MitarbeiterInnen intensiv auf ihre neuen Aufgaben vorbereitet. Mit rund 26 Wochen durchlief die Belegschaft einen regelrechten Lehrgangsmarathon. Wurde in den Feuerwehr-Modulen die Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistung vermittelt, standen an der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried unter anderem rechtliche Grundlagen im Mittelpunkt. Abgerundet wurden die Vorbereitungen mit einer Indoor-Schulung am neu eingeführten Einsatzleitsystem „ELDIS III By“. Die Startphase mit dem umfangreichen neuen Equipment ging ohne größere Probleme vonstatten. Jetzt gilt es, jeden Hilferuf mit neuer Technik entgegenzunehmen. Hierbei werden die Disponenten durch modernste Komponenten der Datenverarbeitung unterstützt. Das Geografische Informationssystem „GIS“ legt bei der Notrufabfrage mit dem Erfassen des Unglücksortes gleichzeitig den entsprechenden Stadtplan auf. Ohne Zeitverzug können Anfahrhinweise gegeben oder für nachrückende Einheiten Bereitstellungsräume definiert werden. Insgesamt stehen der Leitstelle Oberland sechs Einsatzleitplätze mit fünf parallel nutzbaren Informationsquellen sowie einem abgesetzten Sonderleitplatz zur Verfügung. Im Laufe der zweiten Jahreshälfte sollen dann die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau mit ihren Feuerwehren aufgeschaltet werden. Erst dann wird die Einführung der europäischen Notrufnummer 112 im Rettungsdienstbereich der Integrierten Leitstelle Oberland komplett umgesetzt sein.

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