Sauber und leise in die Zukunft gerollt

Weilheimer Festplatz erstmals Fahrerlager für größte eMOBIL Rallye Deutschlands – Neuer Teilnehmerrekord

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Mit der eRUDA sollte vor allem die Alltagstauglichkeit der e-Fahrzeuge demonstriert werden. V. li. Geschäftsführerin Marita Hansen, Geschäftsführer Werner Hillebrand-Hansen, die dritte Landrätin Regina Bartusch und Bürgermeister Markus Loth.

Weilheim – Der Weilheimer Festplatz wurde am Wochenende zum Fahrerlager für die größte eMOBIL Rallye Deutschlands – die eRUDA, welche bereits zum sechsten Mal statt fand. Mit ihren nahezu geräuschlosen e-Fahrzeugen stellten die 259 Teilnehmer einen neuen Rekord auf.

Bei der Eröffnung der eMOBIL in Weilheim am Freitag hießen die dritte Landrätin Regina Bartusch und Bürgermeister Markus Loth alle Beteiligten willkommen. „Nachdem die Stadt Weilheim in den vergangenen Jahren ja bereits mehrfach Etappenort bei der eRUDA war, freuen wir uns heuer erstmals Gastgeber und Fahrerlager der beliebten e-Rallye sein zu dürfen“, so der Rathauschef. Er habe den Eindruck, dass sich immer mehr Menschen ein e-Fahrzeug beziehungsweise ein Hybrid-Fahrzeug zulegen würden, um selbst einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. So auch die Stadt selbst, die seit dem Sommer wieder ein e-Fahrzeug, einen e-Smart, im Einsatz hat. Bei den Stadtwerken werden aktuell vier Nutzfahrzeuge mit Strom betrieben.

eRUDA in Weilheim Bildergalerie

 © Maria Lindner
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Der Organisator der eRUDA und Geschäftsführer von der ePROJEKT TNS GmbH, Werner Hillebrand-Hansen, zeigte sich mit der Veranstaltung sehr zufrieden. Unter den rund 300 Besuchern der eMOBIL auf dem Festplatz hätten sich viele bereits intensiv damit beschäftigt, sich ein elektrisch betriebenes Fahrzeug anzuschaffen und sich mit den vielen Ausstellern ausgetauscht. Besonders gut angekommen seien die abendlichen Vorträge und Probefahrten von Sono Motors. „Das Laden der Autos ist für die Teilnehmer sehr wichtig, das hat alles sehr gut funktioniert. Der Strom kam von den Stadtwerken Weilheim und Webasto unterstütze mit Ladesäulen“, erklärte Hillebrand-Hansen.

Die vielen Fahrer nahmen zum Teil weite Strecken auf sich, um an der eRUDA teilzunehmen. Sogar aus Rumänien, den Niederlanden, Tschechien, Frankreich, Österreich und der Schweiz beteiligten sich Fahrer an der Rallye. So auch Daniel Szoska aus Berlin, der zum ersten Mal dabei war. Er war von einem gemieteten e-Auto so begeistert, dass er sich schon einen Monat später einen Hyundai Ioniq zulegte. Neben der Energieeffizienz schätzt er vor allem „das tolle, ruhige Fahren“. Am Samstag ging es für 105 Fahrer der eRUDA Challenge über Sölden zum Rettenbachferner. Der restliche Teil startete zur eMOBIL in Landsberg. Von Weilheim aus fuhren die Teilnehmer dann am Sonntag zu den dritten Greilinger Elktroflugtagen sowie zu der eMOBIL in Gauting und bildeten so den Abschluss der Veranstaltung.

Wie Hillebrand-Hansen auf Nachfrage des Kreisbotens erklärte, hätten sich bereits über 40 Fahrer für die nächste eRUDA angemeldet.

Von Maria Lindner

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